Subrack-Architektur und Raumoptimierung: 19-Zoll 6U Integrationsdichte
Das Vertiv NetSure 731 A61-S4 Subrack wurde gezielt für hochverdichtete Telekommunikations- und Rechenzentrumsumgebungen entwickelt, in denen Bauräume in Standard-19-Zoll-Schränken streng limitiert sind. Mit einer kompakten Bauhöhe von nur 6 Höheneinheiten (6U) und einer Einbautiefe von 400 mm konsolidiert das Chassis die vollständige Wechselstrom-Einspeisung, die Gleichrichtung, das Batteriemanagement sowie die Gleichstromverteilung in einem einzigen modularen Rahmen. Das System bietet Platz für bis zu 10 hot-swap-fähige Gleichrichtersteckplätze und erreicht eine Gesamtausgangsleistung von 600 A (nominell 28,8 kW bis maximal 35 kW bei Verwendung von R48-3500e3-Modulen), was eine unübertroffene Leistungsdichte im Embedded-Bereich darstellt.
Ein wesentlicher konstruktiver Vorteil der A61-S4-Architektur liegt im konsequenten Front-Access-Design. Sowohl die AC-Eingangsverdrahtung, die DC-Lastabgänge als auch die Batterieanschlusskabel werden vollständig über die Frontseite installiert und gewartet. Dies eliminiert die Notwendigkeit rückseitiger Wartungsgänge und ermöglicht die direkte Wand- oder Back-to-Back-Montage in modernen 4G/5G-Makrozellen-Sheltern, optischen DWDM/OTN-Knotenpunkten und Edge-Rechenzentren. Die integrierte DC-Verteilungsebene bietet flexible Konfigurationen mit priorisierten und unpriorisierten Lasttrennschaltern (z. B. 10×63A, 6×32A, 4×16A), wodurch komplexe externe Verteilungsschränke überflüssig werden.
19-Zoll-Subrack mit 6U Bauhöhe und 400 mm Tiefe für maximale Flächeneffizienz
Modulare Kapazität für bis zu 10 Gleichrichtermodule mit 600 A Gesamtausgangsstrom
Konsequentes Front-Access-Wartungsdesign für beengte Schaltschrankinstallationen
Gleichrichter-Modularität und energetischer Wirkungsgrad: R48-3500e3 & R48-3200e
Die Energieeffizienz des NetSure 731 A61-S4 basiert auf den hocheffizienten Gleichrichtermodulen der Vertiv eSure-Serie. Primär für den Einsatz mit dem eSure R48-3500e3 konzipiert, erreicht das System einen Spitzenwirkungsgrad von ≥ 96,5 % über ein breites Lastspektrum. Alternativ gewährleistet die Kompatibilität mit dem R48-3200e (95,4 % Wirkungsgrad) sowie älteren Baureihen (R48-2900U) absolute Investitionssicherheit und flexible Migrationspfade bei Bestandsmodernisierungen. Die Module verfügen über moderne DSP-gesteuerte Topologien mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur (PFC ≥ 0,99), die Verzerrungsblindleistungen und Oberschwingungen (THD ≤ 5 %) im Versorgungsnetz minimieren.
Zur weiteren Optimierung der Betriebskosten (OPEX) implementiert das Gesamtsystem einen intelligenten Energieeinsparmodus (Module Energy-Saving Sleep Function). Der integrierte Controller analysiert kontinuierlich den realen Lastbedarf und versetzt redundante Gleichrichtermodule dynamisch in einen extrem stromsparenden Standby-Modus, sodass die verbleibenden aktiven Module im Punkt ihres optimalen Wirkungsgrads (typischerweise zwischen 50 % und 80 % Auslastung) arbeiten. Um eine gleichmäßige thermische und elektrische Komponentenalterung sicherzustellen, rotiert der Controller die aktiven und ruhenden Module zyklisch anhand der erfassten Betriebsstunden (Wear Leveling Cycling).
Spitzenwirkungsgrad von ≥ 96,5 % mit eSure R48-3500e3 Gleichrichtern
Dynamischer Schlafmodus mit Betriebsstunden-Rotationsausgleich (Wear Leveling)
N+1 und N+2 Redundanzkonfigurationen ohne Betriebsunterbrechung im laufenden Betrieb
Zweistufiges LVD-Batteriemanagement und Hochverfügbarkeits-Topologie
Das Batteriemanagement des NetSure 731 A61-S4 ist kompromisslos auf Ausfallsicherheit und Lebensdauermaximierung elektrochemischer Speicher (VRLA, Gel sowie moderne LiFePO4-Lithiumsysteme) ausgelegt. Die DC-Architektur trennt die Absicherung in zwei diskrete Schützebenen: Ein Lastabwurfschütz für unkritische Verbraucher (LLVD – Load Low Voltage Disconnect) trennt nachrangige Lasten bei Unterschreiten einer parametrierten Schwellenspannung (z. B. -43,2 V DC), wodurch die verbleibende Batteriekapazität vollständig für geschäftskritische Übertragungs- und Steuerungssysteme reserviert wird. Das Batterieschutzschütz (BLVD – Battery Low Voltage Disconnect) trennt die Batteriebänke erst bei Erreichen der Tiefentladeschutzgrenze (typischerweise -42,0 V DC), um irreversible Zellschäden zu verhindern.
Das Ladeverfahren arbeitet mit hochpräziser, temperaturgeführter Kennlinienanpassung. Über externe Temperatursensoren reguliert die Steuereinheit die Erhaltungsladespannung dynamisch, was der thermischen Zersetzung bei hohen Umgebungstemperaturen und unvollständigen Ladungen bei Kälte entgegenwirkt. Ergänzend führt das System programmierbare automatisierte Kapazitätstests unter realer Last durch und errechnet über prädiktive Algorithmen den aktuellen Alterungszustand (State of Health, SOH) sowie den Ladezustand (State of Charge, SOC) inklusive verbleibender Autonomiezeit in Minuten.
Zweistufige Last- und Batterietrennung über unabhängige LLVD- und BLVD-Schütze
Temperaturkompensierte Float- und Boost-Ladekennlinien für VRLA- und Lithium-Batterien
Automatisierte Online-Batteriekapazitätstests mit prädiktiver SOH/SOC-Analyse
Netzadaptivität und robuster transienter Überspannungsschutz (Class C)
Kritische Telekommunikationsknoten werden häufig an instabilen Mittel- oder Niederspannungsnetzen betrieben, die starken Spannungsschwankungen und Transienten ausgesetzt sind. Der Vertiv NetSure 731 A61-S4 zeichnet sich durch einen extrem weiten AC-Eingangsspannungsbereich von 85 V AC bis 300 V AC (Phasenspannung) bei 45 Hz bis 65 Hz aus. Das System liefert selbst bei gravierenden Unterspannungen einen stabilen DC-Ausgang, wobei zwischen 85 V und 176 V AC ein lineares Derating greift, während zwischen 176 V und 300 V AC die volle Nennleistung bereitgestellt wird. Es unterstützt sowohl Drehstrom- (380 V/400 V/415 V AC 3P+N+PE) als auch einphasige Netze (220 V/230 V AC) über konfigurierbare Eingangsklemmen.
Gegen atmosphärische Entladungen und industrielle Schaltüberspannungen ist das Subrack mit einem integrierten Class C Blitz- und Überspannungsschutz (SPD nach IEC 61643-11) ausgestattet. Die Schutzelemente sind für Nennableitströme von 20 kA (8/20 µs) und maximale Ableitströme von bis zu 40 kA dimensioniert. Über redundante Varistorelemente mit thermischer Abtrennvorrichtung und integrierter Statusüberwachung werden Fehlerzustände des Überspannungsschutzes unverzüglich an die zentrale Systemsteuerung gemeldet, bevor Netztransienten die sensiblen Halbleiter der Gleichrichtermodule beschädigen können.
Weitbereichs-Netzeingang von 85 V AC bis 300 V AC für maximale Netzfehlertoleranz
Integrierter Class C Überspannungsschutz mit 20 kA Nenn- und 40 kA Maximalableitvermögen
Vollständige Phasenüberwachung mit automatischer Umschaltung bei Phasenausfall
NCU-Zentralsteuerung, Telemetrie und Netzwerkintegration
Das digitale Nervenzentrum des NetSure 731 A61-S4 bildet die NetSure Control Unit (NCU) bzw. der Controller M830B. Ausgestattet mit einem hochauflösenden Farb-LCD und intuitiver Menüführung erlaubt die Einheit die lückenlose Konfiguration und Statusanzeige direkt am Schrank. Die Überwachungseinheit erfasst permanent alle AC-Eingangsparameter, DC-Busspannungen, Strangströme, Sicherungszustände sowie Umgebungstemperaturen und protokolliert historische Messwerte und Alarmereignisse in einem nichtflüchtigen Ringspeicher zur späteren Ursachenanalyse.
Für die nahtlose Einbindung in übergeordnete Carrier-Management-Systeme (OSS) und Building Management Systeme (BMS) stellt die NCU redundante 10/100M-Ethernet-Ports (RJ45), serielle Schnittstellen (RS232, RS485 für Modbus) sowie einen USB-Host zur Verfügung. Die Kommunikation erfolgt über gehärtete Protokolle wie SNMP v1, v2c und v3 (inklusive verschlüsselter Traps), HTTPS Web GUI und Telnet. Ergänzend stehen frei programmierbare Digitaleingänge und potentialfreie Relaisausgänge (Dry Contacts) bereit, um externe Alarme wie Türöffnung, Schrankfeuchtigkeit oder Brandmelder direkt zu konsolidieren und weiterzuleiten.
NCU / M830B Controller mit mehrsprachigem Grafikdisplay und Ereignis-Ringspeicher
Redundante Ethernet-Schnittstellen mit nativer SNMPv3- und HTTPS-Unterstützung
Konfigurierbare potentialfreie Alarmkontakte (Dry Contacts) und Modbus-Feldbusintegration
Carrier-Grade Beschambeschaffung, Qualitätssicherung und TCO-Strategie
Die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) einer DC-Stromversorgungslösung werden über einen Lebenszyklus von 10 bis 15 Jahren primär durch Wirkungsgradverluste, Wartungsaufwände und unplanmäßige Ausfallzeiten bestimmt. Der Vertiv NetSure 731 A61-S4 erfüllt strengste Carrier-Spezifikationen mit einem mittleren Betriebsausfallabstand (MTBF) von über 500.000 Stunden. Jedes System durchläuft vor der Auslieferung umfassende Werksprüfungen, einschließlich automatisierter Volllast-Burn-In-Tests an Lastbänken unter thermischer Beanspruchung, um Frühausfälle von Leistungshalbleitern systematisch zu eliminieren.
Um die geforderte Systemverfügbarkeit in unternehmenskritischen Netzen sicherzustellen, ist eine zertifizierte Lieferkette unerlässlich. RICEWIND garantiert als autorisierter Beschaffungspartner die Bereitstellung fabrikneuer, originaler Vertiv NetSure 731 A61-S4 Systeme, R48-3500e3 Gleichrichter und NCU-Steuerungen mit vollständiger Prüfdokumentation und weltweiter Express-Logistik. Für technische Spezifikationen, Projektierungsunterstützung und maßgeschneiderte Stromversorgungskonzepte kontaktieren Sie das RICEWIND Engineering-Team direkt via E-Mail unter lee@ricewind.com oder per Telefon/WhatsApp unter +86 17621197907.
100 % Volllast-Burn-In-Prüfung an elektronischen Lastbänken vor Werksfreigabe
Carrier-Grade Zuverlässigkeit mit MTBF > 500.000 Betriebsstunden
RICEWIND Beschaffungskanal & technischer Support: lee@ricewind.com | +86 17621197907
Beschaffung und technischer Support
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