ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZXDU68 T601 Geräteinformationen & Support

Die ZTE ZXDU68 T601 ist eine DC-Stromversorgungsanlage für Innenbereiche in voller Schrankhöhe, die bis zu 600 A mit 380-VAC-Dreiphaseneingang, skalierbaren 50-A-Gleichrichtern und mehrstufigem SPD-Überspannungsschutz bereitstellt.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZXDU68 T601
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXDU68 T601 Innenbereich-Schranksystem DC-Stromversorgung -48V 600A

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

AC-Eingangsspannung
380VAC (three-phase five-wire system 3/N/PE 50/60Hz) VAC
DC-Nennausgangsspannung
-48 V DC
Gleichrichter-Steckplätze
12 × ZXD2400 (50A) Slots
Gehäuseabmessungen
2000 × 600 × 600 mm
Systemüberwachungs-Controller
CSU500 LCD monitoring unit

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (Netzausfall Wechselstrom)
CSU-Alarm-LED leuchtet rot, Gleichrichter-Betriebs-LED AUS, Gleichrichter-Alarm-LED gelb oder aus
Netzausfall, ausgelöster AC-Eingangsschutzschalter, Phasenausfall oder AC-Spannung außerhalb des Toleranzbereichs (<80VAC oder >300VAC)
1. Phasen- und verkettete Eingangswechselspannungen mit einem Digitalmultimeter messen. 2. Prüfen, ob AC-Eingangs- und SPD-Leitungsschutzschalter ausgelöst haben; nach Kurzschlussprüfung wieder einschalten. 3. Bei Netzausfall Batterieentladung überwachen und Notstromaggregat (NEA) gemäß Betriebsvorgabe starten.
REC_HVSD (Gleichrichter-Abschaltung wegen Ausgangsüberspannung)
Alarm-LED des fehlerhaften Gleichrichters leuchtet rot, Run-LED AUS, CSU signalisiert kritischen Alarm
Interner Regelfehler im Gleichrichter, Gleichspannungsausgang hat Hardware-Schwellenwert (>59,5V DC) überschritten und Sicherheitsabschaltung ausgelöst
1. Den verriegelten Gleichrichter-Steckplatz über das CSU-Display oder NMS identifizieren. 2. Modul entriegeln und herausziehen oder den AC-Schalter ausschalten; 3 Minuten zur Kondensatorentladung warten, dann wieder einstecken. 3. Verriegelt das Modul erneut mit roter LED, liegt ein interner Defekt vor; Gleichrichtermodul gegen Ersatzteil austauschen.
DC_LOW_LLVD (DC-Unterspannung und LLVD-Lastabwurf)
CSU-Alarm-LED leuchtet rot, akustischer Alarm aktiv, LLVD-Schützstatusanzeige meldet Auslösung/offen
Längerer Netzausfall führt zu Tiefentladung der Batterien unter den LLVD-Grenzwert (Standard 44,0V DC); Schütz trennt unkritische Lasten ab
1. Sofort mobiles Notstromaggregat anschließen, um die AC-Versorgung der Gleichrichter wiederherzustellen. 2. Prüfen, ob die unkritischen Lasten ordnungsgemäß abgeworfen wurden und kritische Übertragungsnetzknoten (BLVD) versorgt bleiben. 3. Nach Netzwiederkehr starten Gleichrichter die Starkladung; automatisches Wiedereinschalten des Schützes bei Spannungsanstieg kontrollieren.
COMM_FAIL_REC (Gleichrichter-CAN-Bus-Kommunikationsfehler)
CSU-Alarm-LED leuchtet gelb, Gleichrichter-Betriebs-LED blinkt grün (0,5 Hz), Alarm-LED AUS
Schlechter Steckkontakt am Gleichrichter-Backplane, Ausfall des internen CAN-Transceivers, gelockertes Flachbandkabel oder fehlerhafter Bus-Abschlusswiderstand
1. Das gemeldete Gleichrichtermodul entriegeln, herausziehen und Backplane-Steckkontakte auf Oxidation, Schmutz oder verbogene Pins prüfen; fest wieder einsetzen. 2. Das Modul in einen freien Nachbarsteckplatz stecken; funktioniert die Kommunikation dort, ist die Backplane des ursprünglichen Steckplatzes defekt. 3. Bleibt der Kommunikationsausfall in allen Steckplätzen bestehen (Modul läuft im autonomen 53,5V-Modus), Gleichrichtermodul ersetzen.
AC_SPD_FAIL (Defekt des AC-Überspannungsschutzes)
CSU-Alarm-LED leuchtet gelb, mechanisches Sichtfenster des Überspannungsschutz-Moduls wechselt von grün auf rot
Blitzüberspannung überstieg das Ableitvermögen des Varistors (MOV) und löste Thermosicherung aus, oder Mikroschalter/Meldekontaktkabel getrennt
1. Die ACDU-Überspannungsschutz-Baugruppe sichtprüfen, um Steckmodule mit rotem Signalfenster zu lokalisieren. 2. Zugeordneten Leitungsschutzschalter ausschalten, defekten Überspannungsableiter herausziehen und durch Originalteil gleicher Klasse (z.B. Typ 2/Class C, 40kA) ersetzen. 3. Sicherungsschalter wieder einschalten, automatische Alarmquittierung an der CSU prüfen und Erdungswiderstand messen (<5 Ohm).

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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