ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZXDU68 B301 Geräteinformationen & Support

Das ZTE ZXDU68 B301 ist ein hochbelastbares, integriertes Telekommunikations-DC-Stromversorgungssystem, das bis zu 300A bei -48V DC liefert und bis zu sechs Hot-Swap-fähige ZXD3000-Gleichrichter sowie eine digitale CSU-Steuerung aufnimmt.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZXDU68 B301
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXDU68 B301 Integriertes Telecom-DC-Stromversorgungssystem -48V 300A (6-Slot ZXD3000)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennausgangsspannung
-48 VDC
Ausgangsspannungsbereich
-42 ~ -58 VDC
Systemgesamtwirkungsgrad
> 96.0%
Gehäuseschutzart (IP-Schutzart)
IP20 rack-embedded design
Systemüberwachungs-Controller
CSU502A / CSU500B ZTE centralized monitoring unit
Gehäuseabmessungen
264 × 482 × 360 mm (6U 19-inch)

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (Netzausfall / Phasenausfall)
Steuerungs-ALM-LED leuchtet ROT, Gleichrichter RUN-LED AUS, Gleichrichter ALM-LED leuchtet GELB/ROT
Netzstromausfall, Auslösung des AC-Eingangsschalters oder Phasenausfall / Phasenspannung unter 80VAC.
1. Messen Sie die Außenleiter- und Phasenspannungen an den ACDU-Eingangsklemmen mit einem Multimeter. 2. Kontrollieren Sie, ob die vorgeschalteten Sicherungen und der Haupt-AC-Schalter des Schranks eingeschaltet sind. 3. Bei Netzausfall Netzbetreiber verständigen; die Gleichrichter starten nach Netzrückkehr automatisch neu.
DC_LOW_VOLT (DC-Unterspannung & LLVD-Lastabwurf)
Steuerungs-ALM-LED blinkt ROT (2Hz), akustischer Alarm aktiv, LLVD-Schütz mechanisch geöffnet
Längerer AC-Netzausfall führte zur Tiefentladung der Batterie unter den LLVD-Wert (Standard 44,0V); unkritische Lasten wurden abgeworfen.
1. Mobiles Notstromaggregat anschließen, um Gleichrichter zu starten und die DC-Busspannung anzuheben. 2. Falls AC ansteht, aber Schütz nicht anzieht, am CSU-Bildschirm prüfen, ob die Spannung den Wiedereinschaltwert (Standard 48,0V) erreicht hat. 3. Batteriesicherungen prüfen und sicherstellen, dass die Gleichrichter im Starkladungsmodus laufen.
REC_HVSD (Gleichrichter-Abschaltung durch DC-Überspannung)
ALM-LED des fehlerhaften Gleichrichters leuchtet ROT, RUN-LED AUS, parallele Module teilen Last normal
Interner Regelkreisdefekt führte zum Überschreiten der Hardwareschwelle (59,5V ± 0,5V) und aus Sicherheitsgründen zur Hardware-Verriegelung.
1. Ziehen Sie das fehlerhafte Modul etwa 5 cm aus dem Schacht, warten Sie 30 Sekunden zur Entladung der Kondensatoren und setzen Sie es wieder ein. 2. Bleibt die ALM-LED nach dem Einschalten rot verriegelt, ist die Leistungselektronik defekt; Modul gegen Ersatz austauschen. 3. Überprüfen Sie am CSU-Menü, ob die Schwebelade- und Starkladespannungen korrekt parametriert sind.
CAN_COMM_FAIL (CAN-Bus Kommunikationsfehler zwischen CSU und Gleichrichtern)
Steuerungs-ALM-LED leuchtet GELB, LCD zeigt 'Gleichrichter-Komm.-Fehler', Gleichrichter RUN-LED blinkt (1Hz)
Lockerer CAN-Bus-Kabelbaum an der Rückwand, defekter 120-Ohm-Abschlusswiderstand oder defekter CAN-Transceiver in einem Gleichrichter.
1. Flachbandkabel der CAN-Bus-Verbindungen zwischen CSU und Baugruppenträgern prüfen und fest andrücken. 2. Gleichrichter einzeln herausziehen; normalisiert sich die Kommunikation beim Ziehen eines bestimmten Moduls, ist dessen CAN-Chip defekt und das Modul zu tauschen. 3. Im stromlosen Zustand den Widerstand zwischen CAN_H und CAN_L messen; Sollwert liegt bei 55–65 Ohm.
SPD_FAIL (Ausfall des AC-Überspannungsschutzes)
Steuerungs-ALM-LED leuchtet GELB, mechanisches Schaufenster am SPD-Modul wechselt von GRÜN auf ROT
AC-Netz wurde von Blitzeinschlag oder transienter Überspannung getroffen; der thermische Trenner des Varistors (MOV) hat ausgelöst und den Hilfskontakt geschlossen.
1. Kontrollieren Sie das Überspannungsschutzfeld in der ACDU und ermitteln Sie das Steckmodul (L1/L2/L3/N-PE) mit roter Anzeige. 2. Leitungsschutzschalter des Überspannungsschutzes abschalten, defektes Modul herausziehen und neues passendes Modul (Klasse C 20-40kA) einstecken. 3. Sicherstellen, dass das neue Modul grün anzeigt, Sicherungsschalter einschalten; der Alarm an der CSU wird automatisch zurückgesetzt.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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