ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZXDU60 S301 Geräteinformationen & Support

Das ZTE ZXDU60 S301 ist ein bodenmontiertes Telecom-DC-Stromversorgungsschrank-System für den Innenbereich, das bis zu 300A (-48V DC) Kapazität liefert und mit 6 ZXD3000-Gleichrichter-Steckplätzen sowie einer zentralen CSU-Überwachungseinheit ausgestattet ist.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZXDU60 S301
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXDU60 S301 Integriertes Telecom-DC-Stromversorgungsschrank-System Innenbereich -48V 300A

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Systemüberwachungseinheit
CSU500B / CSU501 intelligent central monitoring unit
Bauform und Montageart
indoor floor-standing integrated power supply cabinet
Batterieanschluss und -verteilung
Dual high-capacity battery inputs with parallel protection
AC-Eingangsspannung
80V~300V AC (three-phase five-wire / single-phase compatible)
Systemausgangsleistung
300A (-48V DC)
Gleichrichter-Steckplätze
6 slots (supports ZXD3000 high-efficiency rectifier modules)

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (Netzausfall AC-Eingang)
CSU ALARM-LED leuchtet rot, Gleichrichter IN- und OUT-LEDs aus
Netzausfall, Phasenausfall, AC-Eingangsschutzschalter ausgelöst oder vorgelagerte Verteilung offen
1. Mit einem Digitalmultimeter Eingangsphasen- und Leiterspannungen prüfen (Sollbereich: 85V bis 295V AC). 2. AC-Hauptschutzschalter und Gleichrichter-Leitungsschutzschalter prüfen; nach Ausschluss eines Kurzschlusses wiedereinschalten. 3. Ist das Netz intakt, AC-Schütz sowie vorgeschaltete Überspannungsschutz-Schalter auf Durchgang überprüfen.
DC_LOW_VOLT (DC-Unterspannung / LLVD-Lastabwurf)
CSU ALARM-LED leuchtet rot, Summer ertönt dauerhaft, Abwurf-Status für LLVD-Schütz aktiv
Langanhaltender Netzausfall mit Batterieentladung oder Ausfall mehrerer Gleichrichter, wodurch die Busspannung unter die LLVD-Schwelle sinkt
1. Notstromaggregat anschließen, um AC-Versorgung wiederherzustellen und die Pufferung der DC-Sammelschiene zu ermöglichen. 2. LLVD-Abschaltschwelle in der CSU-Steuereinheit prüfen (Richtwert: -43,2V bis -45,0V). 3. Bei anliegender Netzspannung prüfen, ob Gleichrichter gesperrt sind oder ein DC-Sammelschienenkurzschluss vorliegt.
REC_HVSD (Gleichrichterabschaltung durch Ausgangsüberspannung)
ALARM-LED am betroffenen Gleichrichter leuchtet rot, OUT-LED aus, übrige Module in Betrieb
Defekt im internen PWM-Regelkreis, Optokoppler-Durchschlag oder Auslösung der Hardware-Überspannungsverriegelung (> -59,5V DC)
1. Betroffenen Gleichrichter entriegeln/ziehen oder AC-Schalter öffnen; 5 Minuten warten und für Reset wieder einschieben. 2. Löst das Modul nach Neustart erneut mit roter ALARM-LED aus, liegt ein interner Hardwareschaden vor; Modul austauschen. 3. In der CSU-Konfiguration prüfen, ob die Erhaltungs- und Starkladespannungen normgerecht eingestellt sind.
CAN_COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsstörung Gleichrichter)
CSU-Display meldet Modulausfall Kommunikation, Gleichrichter FAULT-LED gelb blinkend oder dauerhaft
Lockerer CAN-Bus-Kabelbaum der Rückwand, korrodierte Modulsteckkontakte, fehlender 120Ω-Abschlusswiderstand oder Adresskonflikt
1. Modul ziehen; rückseitige Steckleiste auf verbogene Pins, Staub und Oxidation prüfen, reinigen und fest einschieben. 2. CAN-Flachbandkabel zwischen Rückwandplatine und CSU prüfen; Widerstand zwischen CAN_H und CAN_L messen (Sollwert ca. 60Ω). 3. Modul-Suchlauf im CSU-Menü ausführen; Modul in Nachbarsteckplatz tauschen, um zu prüfen, ob der Fehler mitwandert.
SPD_FAIL (Überspannungsschutz AC defekt/ausgelöst)
CSU ALARM-LED leuchtet gelb, mechanisches Sichtfenster am Überspannungsableiter von grün auf rot gewechselt
Degradation der Metalloxid-Varistoren (MOV) nach Blitzüberspannungen oder Hilfskontakt-Mikroschalter unterbrochen
1. Sichtfenster der SPD-Patronen im AC-Verteiler prüfen, um die ausgelöste Phase (L1/L2/L3/NPE rot) zu identifizieren. 2. Vorgeschalteten SPD-Leitungsschutzschalter prüfen; löst dieser nach Rückstellung wieder aus, defekten Ableiter unverzüglich tauschen. 3. Defekten Ableitereinsatz durch typgleiches Modell (z.B. Typ 2/Klasse C 40kA) ersetzen und korrekten Sitz des Meldekontakt-Steckers sicherstellen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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