ZTE / Energiemanagement

ZXDU58 B900 Geräteinformationen & Support

Das ZTE ZXDU58 B900 ist ein hochzuverlässiges -48V Industrie-Gleichstromversorgungssystem im Standgehäuse mit einer maximalen Ausbaukapazität von 900A, hocheffizienten Hot-Swap-Gleichrichtern und zweistufigem Tiefentladeschutz (LLVD/BLVD).

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZXDU58 B900
Gerätetyp
Energiemanagement
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXDU58 B900 Offizielles Hardware-Foto auf weißem Hintergrund Ansicht 1

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Intelligente Überwachungs-Steuereinheit
Zentrales Überwachungssystem CSU500B / CSU401S
AC-Eingangsspannungsbereich
80VAC ~ 300VAC (Dreiphasig 5-Leiter 380VAC) VAC
Kühlmethode
Dachlüfter-Abluft und modulseitige Temperaturregelung
Nennausgangsspannung
-48VDC VDC
Verwaltbare Gleichrichteranzahl
Bis zu 18 × ZXD2400 / ZXD3000 Module
Nennausgangsstrom
900A (Schrankkapazität 52.2kW)

Alarme & Störungsbehebung

DC_VOLT_LOW
Rote Alarm-LED am CSU leuchtet dauerhaft, Summer ertönt intervallartig
Längerer AC-Netzausfall führte zum Absinken der Batteriespannung unter die Alarmschwelle (Standard: -45,0VDC), oder gleichzeitiger Ausfall mehrerer Gleichrichter unter Last.
1. Status der Haupt-AC-Einspeisung und des Notstromaggregats prüfen; 2. Gleichrichterstatus auf dem CSU-Bildschirm überprüfen und ausgelöste AC-Leitungsschutzschalter zurücksetzen; 3. Mobiles Notstromaggregat anbinden oder unkritische Lasten abschalten, um Erreichen der LLVD/BLVD-Stufe zu verhindern; 4. Falls AC vorhanden ist, Float-Spannungsparameter in der CSU verifizieren.
AC_PHASE_FAIL
Rote Alarm-LED am CSU blinkt, System-Alarmrelais angezogen
Phasenausfall am 3-Phasen-AC-Eingang oder ein Pol des Haupt-AC-Leistungsschalters defekt/offen (Phasenspannung <85VAC).
1. Mit einem True-RMS-Multimeter die Phasen- und Außenleiterspannungen an den Eingangsklemmen messen; 2. Vorgelagerte Unterverteilung und Überspannungsschutz (SPD) prüfen; 3. AC-Leistungsschalter auf Kontaktabbrand und thermische Überlastung an den Klemmen untersuchen; 4. Bei längerem Einphasenbetrieb Gesamtlast reduzieren, um die auf den verbleibenden Phasen laufenden Gleichrichter thermisch zu entlasten.
RECT_COMM_FAIL
Gelbe Kommunikations-LED am Gleichrichter blinkt oder ist AUS, gelbe Alarm-LED am CSU leuchtet dauerhaft
Unterbrechung der CAN-Bus-Verbindung zwischen CSU und Gleichrichtermodul; Ursachen sind lose Buskabel, verbogene Backplane-Pins, fehlender Abschlusswiderstand oder ein defekter CAN-Transceiver-Baustein.
1. Modul entnehmen und rückwärtige Messerleisten auf verbogene Kontakte oder Verschmutzung kontrollieren; 2. Modul fest einschieben, Verriegelung arretieren und die LED-Initialisierungssequenz beobachten; 3. Modul in einen freien Nachbarslot stecken, um festzustellen, ob der Fehler im Modul oder im Steckplatz liegt; 4. Im Servicemenü der CSU die Neuzuweisung der Gleichrichteradressen (Re-address) ausführen.
BATT_TEMP_HIGH
Gelbe Alarm-LED am CSU leuchtet dauerhaft, Display zeigt Batterieübertemperatur
Batterieoberflächen- oder Umgebungstemperatur überschreitet den Grenzwert (typisch 45°C–50°C); hervorgerufen durch Ausfall der Raumklimatisierung, Zellenschluss mit Selbsterhitzung oder einen defekten Temperaturfühler.
1. Betriebszustand und Luftstrom der Raumklimaanlage im Batterieraum überprüfen; 2. Batterieblöcke mit einer Wärmebildkamera auf Verformungen und lokale Heißstellen untersuchen; 3. Messwert des NTC-Sensors mit einem kalibrierten Referenzthermometer abgleichen (bei Abweichungen >±2°C Sensor tauschen); 4. Bei Anzeichen eines thermischen Durchgehens Float-Spannung an der CSU absenken oder den betroffenen Batterietrennschalter öffnen.
SPD_FAULT
Gelbe Alarm-LED am CSU leuchtet, mechanisches Sichtfenster des Überspannungsschutzes wechselt von Grün auf Rot
Überspannungsableiter (SPD) in der AC-Verteilung durch Blitzstoßstrom oder Netztransienten thermisch abgetrennt, oder der Meldekontakt für die CSU-Signalisierung ist unterbrochen.
1. Sichtfenster der SPD-Überspannungsableiter in der AC-Verteilung prüfen, um das defekte Steckmodul zu identifizieren; 2. Leitungsschutzschalter des SPD ausschalten, das zerstörte Varistormodul abziehen und durch ein typgleiches Ersatzmodul ersetzen (Nennableitstrom In 20kA / Imax 40kA); 3. Die Hauptschutzleiterverbindung (PE) zum Gehäuse und den Erdungswiderstand überprüfen (Sollwert ≤5Ω); 4. Sicherungsautomat wieder zuschalten und Löschung des Alarms in der CSU kontrollieren.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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