ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZXD2400 (V4.0A) Geräteinformationen & Support

Der ZTE ZXD2400 (V4.0A) bietet praxisbewährte PWM-Soft-Switching-Zuverlässigkeit, ein robustes Metallchassis und nahtlose Plug-and-Play-Retrofit-Kompatibilität.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZXD2400 (V4.0A)
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXD2400 (V4.0A) Bewährter Legacy-Telekom-Gleichrichter -48V 50A 2400W

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

AC-Eingangsspannung
85VAC ~ 290VAC VAC
DC-Nennausgangsspannung
-48 V DC
Kühlverfahren
Dual-fan design with front air intake and rear exhaust

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (AC-Eingangsstörung / Netzausfall)
RUN-LED (Grün) AUS, ALM-LED (Gelb) oder FAULT-LED (Rot) leuchtet dauerhaft
Netzausfall, loser AC-Eingangskontakt, Netzspannung außerhalb des Bereichs (<80VAC oder >300VAC) oder vorgeschalteter Leitungsschutzschalter ausgelöst
1. L-N-Spannung an den Eingangsanschlüssen messen (Sollwert: 85VAC–290VAC); 2. Zugehörigen Leitungsschutzschalter im AC-Verteiler prüfen und bei Auslösung wiedereinschalten; 3. Rückseitige Steckverbinder der Baugruppe auf Abbrand, Oxidation oder verbogene Pins überprüfen.
OUT_OVP (DC-Ausgangsüberlast-Abschaltung / Überspannung)
FAULT-LED (Rot) leuchtet dauerhaft, RUN-LED (Grün) AUS
Defekt in der internen Spannungsregelungsschleife, PWM-Controller-Fehler, asymmetrische Stromverteilung oder fehlerhafter Überspannungsgrenzwert der CSU (>59VDC)
1. Modul aus dem Baugruppenträger ziehen, 2 Minuten warten (Kondensatorentladung) und wieder einsetzen, um die Verriegelung zurückzusetzen; 2. Löst der Fehler erneut aus, DC-Sammelschienenspannung prüfen, um Fremdüberspannung durch andere Module auszuschließen; 3. In der CSU den Grenzwert für HVSD prüfen (Soll: 58,5V–59,5V); falls korrekt, internen Moduldefekt feststellen und Baugruppe austauschen.
OVER_TEMP (Übertemperaturschutz / Thermische Abschaltung)
ALM-LED (Gelb) leuchtet dauerhaft, RUN-LED (Grün) blinkt oder ist AUS
Umgebungstemperatur im Betriebsraum zu hoch (>45°C), Lüftungsschlitze oder Filter durch Staub verstopft, verringerte Lüfterdrehzahl oder defekter interner NTC-Fühler
1. Klimaanlage im Betriebsraum prüfen, um die Zulufttemperatur auf unter 25°C zu senken; 2. Frontgitter und Staubfilter der Baugruppe von Ablagerungen reinigen; 3. Abkühlen des Kühlkörpers unter die Einschaltschwelle (<60°C) abwarten. Tritt der Fehler bei freiem Luftstrom erneut auf, Modul austauschen.
FAN_FAIL (Lüfterstörung / Drehzahlfehler)
ALM-LED (Gelb) blinkt (0,5Hz) oder leuchtet dauerhaft, FAULT-LED intermittierend aktiv
Lüfterflügel durch Fremdkörper blockiert, Kabelstrang gelöst, Lüfterlager festgelaufen oder Ausfall der Tachosignal-Auswerteschaltung
1. Modul herausziehen und manuell prüfen, ob sich der Lüfter frei und ohne mechanischen Widerstand dreht; 2. Staub und Fremdkörper von Lüfterrad und Schutzgitter entfernen; 3. Modul wieder einsetzen und Drehzahl beim Selbsttest beobachten; läuft der Lüfter nicht an, ist die 48V-DC-Lüftereinheit auszutauschen.
COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsfehler / Asymmetrische Lastverteilung)
ALM-LED (Gelb) blinkt langsam, RUN-LED (Grün) leuchtet, Modul wird an der CSU als offline gemeldet
Wackelkontakt an den rückseitigen CAN-Bus-Pins, fehlender Bus-Abschlusswiderstand, Modul-Adresskonflikt mit der CSU oder defekter CAN-Transceiver-Baustein
1. Modul herausziehen, erneut vollständig einschieben und Verriegelungsschrauben festziehen, um korrekten Sitz zu gewährleisten; 2. Prüfen, ob auch andere Gleichrichter Kommunikationsfehler melden; falls ja, CSU-Steuerung und den 120Ω-CAN-Abschlusswiderstand prüfen; 3. Modul in einen freien/funktionsfähigen Steckplatz umsetzen; wandert der Fehler mit, liegt ein Defekt der Modulschnittstelle vor (Modul tauschen).

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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