ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZXD030 S480 Geräteinformationen & Support

Der ZTE ZXD030 S480 ist ein digitaler AC/DC-Gleichrichter mit Phasenverschiebungs-Topologie und aktiver PFC zur Bereitstellung einer geregelten -48V DC-Stromversorgung mit autonomer Lastteilung für modulare Telekommunikationsgehäuse.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZXD030 S480
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Kompaktes Telekom-Gleichrichtermodul ZTE ZXD030 S480 -48V 30A 1800W

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

DC-Nennausgangsspannung
-48 V DC
Nennausgangsstrom
30 A
Wandlungswirkungsgrad
94.5 %
Gehäuseabmessungen
132 × 85 × 287 mm
AC-Eingangsspannungsbereich
80 ~ 300 V AC
Betriebstemperaturbereich
-25 ~ +70 °C

Alarme & Störungsbehebung

AC_IN_FAIL (AC-Eingangsfehler/Netzausfall)
IN-LED aus, ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb oder rot
Netzausfall, Eingangsunterspannung (<80 VAC) oder Überspannung (>300 VAC), vorgeschalteter Leitungsschutzschalter ausgelöst oder lose Klemmen.
1. Mit einem Digitalmultimeter die Eingangsspannung am Steckplatz prüfen (Sollbereich: 80–300 VAC). 2. Den zugehörigen AC-Leitungsschutzschalter im DC-Stromversorgungssystem prüfen und ggf. wiedereinschalten. 3. Steckverbinder der Rückwandplatine auf Brandspuren oder Wackelkontakt prüfen und Modul fest einrasten.
DC_OUT_OVP (DC-Ausgangsüberspannung Selbstabschaltung)
OUT-LED aus, ALM-LED leuchtet dauerhaft rot
Fehler im internen Spannungsregelkreis, defekter Leistungs-MOSFET, Überschreitung des CSU-Spannungssollwerts (>59,5 VDC) oder Hardware-Selbsthaltung.
1. Das Modul aus dem Baugruppenträger ziehen, 3 Minuten zur Entladung der Kondensatoren warten und erneut einsetzen, um die Verriegelung zurückzusetzen. 2. Bleibt der Fehler bestehen, das Modul isoliert ohne CSU-Busverbindung betreiben und Ausgangsspannung messen. 3. OVP-Schwellenwert an der CSU überprüfen (Standard 58,5–59 V); bei internem Hardwaredefekt Gleichrichter austauschen.
OVER_TEMP_ALM (Übertemperatur-Derating/Thermisches Abschalten)
ALM-LED blinkt oder leuchtet gelb; leuchtet dauerhaft rot bei thermischer Abschaltung
Umgebungstemperatur übersteigt +65 °C, Lufteinlassfilter stark verstaubt, interner Kühlkörper blockiert oder NTC-Fühler defekt.
1. Raumklimatisierung prüfen und die Zulufttemperatur am Schrank auf +20 °C bis +30 °C absenken. 2. Frontstaubfilter reinigen und internen Kühlkörper mit trockener Druckluft vorsichtig ausblasen. 3. Mindestabstand von 100 mm vor und hinter dem Einschubträger gewährleisten; das Modul kehrt nach Abkühlung automatisch in Betrieb.
FAN_FAULT (Lüfter blockiert/Drehzahlfehler)
ALM-LED blinkt gelb oder leuchtet dauerhaft rot
Lüfterflügel durch Fremdkörper mechanisch blockiert, internes Lüfterkabel gelöst, Ausfall des Tachosignals oder Lagerschaden.
1. Modul herausziehen und optisch auf Blockaden durch Kabelbinder oder Fremdkörper am Lüfterrad kontrollieren. 2. Lüfterflügel im spannungslosen Zustand von Hand drehen, um Leichtgängigkeit der Lager zu prüfen. 3. Modul starten und Anlaufphase beobachten; läuft der Lüfter trotz anliegender Spannung nicht an, Lüfterbaugruppe oder Modul tauschen.
CAN_COMM_ERR (CAN-Bus Kommunikationsfehler/Lastteilungsfehler)
ALM-LED blinkt langsam gelb, IN- und OUT-LEDs leuchten normal grün
Kontaktproblem am CAN-Pin der Rückwandplatine, Adresskonflikt mehrerer Module, Protokollfehler mit der CSU oder fehlender 120-Ohm-Abschlusswiderstand.
1. Modul herausnehmen, Steckkontakte mit Isopropanol reinigen und bündig in den Baugruppenträger einstecken. 2. Am CSU-Bediengerät das Kommunikationsmenü aufrufen und prüfen, ob die Modul-ID korrekt vergeben ist. 3. Widerstand zwischen CAN_H und CAN_L im spannungslosen Zustand messen (Sollwert: ca. 60 Ohm); bei Abweichung Abschlusswiderstand oder Kabelbaum instandsetzen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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