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ZTE ZXSDR R8862 S9000 Geräteinformationen & Support

Ultrabreitband-Funkmodul für 900MHz mit 2x60W Leistung und 35MHz IBW für moderne GSM/LTE Netze.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE ZXSDR R8862 S9000
Gerätetyp
ZTE
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXSDR R8862 S9000 Remote Radio Unit

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennfrequenzbereich
900MHz (3GPP Band 8)
Sofortige Bandbreite (IBW)
35MHz instantaneous bandwidth (IBW)
HF-Ausgangsleistung
2 × 60W high-efficiency DPD output
Optische CPRI-Schnittstellen
Dual SFP+ CPRI ports up to 10Gbps
Konstruktionsgewicht
Ultra-light approx 15kg single-person mount
Wärme- und Schutzdesign
IP65 fanless natural convection thermal cooling

Alarme & Störungsbehebung

CPRI_LOS (CPRI-Optikschnittstelle Signalverlust)
ALM-LED leuchtet rot, OPT1/OPT2-LED aus oder blinkt rot
Glasfaserbruch oder übermäßiger Biegeradius zwischen BBU und RRU, verschmutzter LC-Stecker oder Gegenstellen-SFP-Laser deaktiviert/defekt
1. Dichtigkeit der wetterfesten OPT1/OPT2-Steckverbinder und Biegeradius der Glasfaserleitung überprüfen. 2. Optische Empfangsleistung (Rx) mit Pegelmesser prüfen; der Sollbereich liegt zwischen -14 dBm und -1 dBm. 3. LC-Steckeroberflächen und SFP-Keramikhülse mit optischem Reinigungsstift säubern. 4. BBU-Sendestatus über LMT/OMC abfragen und SFP-Modul bei anhaltendem Signalverlust austauschen.
OPT_PWR_LOW (SFP Optische Empfangsleistung zu niedrig)
ALM-LED blinkt langsam gelb oder rot, OPT-LED blinkt grün
Zu hohe Dämpfung auf der optischen Strecke, verschmutzte Faserendflächen, hohe Spleißdämpfung oder alterungsbedingter Leistungsabfall des BBU-SFP-Senders
1. DDM-Werte (Digital Diagnostic Monitoring) des SFP-Moduls über OMC abfragen und Rx-Pegel gegen Schwellenwerte prüfen. 2. Mit einem OTDR übermäßige Dämpfungen, Knicke oder fehlerhafte Spleißstellen in der Glasfasertrasse lokalisieren. 3. LC-Steckverbindungen gründlich reinigen und prüfen, ob der Rx-Pegel über -12 dBm ansteigt. 4. Bei nachweislich reduzierter Tx-Sendeleistung der Gegenseite das dortige SFP-Modul austauschen.
SFP_TEMP_HIGH (SFP-Transceiver Übertemperaturalarm)
ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb oder blinkt langsam, RUN-LED dauerhaft grün
Kühlrippen des RRU blockiert oder verschmutzt, direkte Sonneneinstrahlung bei >+55°C Umgebungstemperatur oder Einsatz von kommerziellen SFP-Modulen (0~70°C) statt industrieller Typen (-40~+85°C)
1. Typenschild des SFP-Moduls prüfen; das Modul muss den industriellen Temperaturbereich (-40°C bis +85°C) unterstützen. 2. Kühlrippen des R8862 von Schmutz, Ablagerungen und Laub befreien, um die Konvektionskühlung sicherzustellen. 3. Sonnenschutzabdeckung montieren, wenn das RRU ungeschützt intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. 4. Liegt die DDM-Temperatur weiterhin über 85°C, das SFP-Modul gegen ein ZTE-zertifiziertes Industriemodul austauschen.
CPRI_BER_EXC (CPRI-Bitfehlerrate überschritten / Synchronisationsverlust)
ALM-LED blinkt gelb, OPT-LED blinkt intermittierend gelb oder grün
CPRI-Ratenfehlanpassung (z. B. 2,4576G gegenüber 9,8304G), Wellenlängendrift des Transceivers oder Mikrorisse in der Glasfaser mit hohem Phasenjitter
1. Konfigurierte CPRI-Leitungsgeschwindigkeit und Topologie-Parameter zwischen BBU und RRU im Managementsystem prüfen. 2. Sicherstellen, dass die SFP-Module beidseitig dieselbe optische Wellenlänge (z. B. 1310 nm Singlemode) und Ratenstufe aufweisen. 3. Glasfaser-Patchkabel auf Quetschungen, Zugspannungen oder unzulässige Biegeradien untersuchen. 4. Bei weiter steigenden Bitfehlerzählern beide SFP-Transceiver an BBU und RRU paarweise austauschen.
SFP_FAULT (SFP-Hardwarefehler / I2C-Busstörung)
ALM-LED leuchtet rot, OPT-LED dauerhaft aus
Oxidation der SFP-Kontaktleiste, defekte EEPROM-Firmware, I2C-Bus-Blockade oder Einsatz eines nicht unterstützten Fremdhersteller-Transceivers
1. SFP-Modul aus dem Steckplatz des R8862 entnehmen und die Kontaktfahnen auf mechanische Schäden oder Korrosion prüfen. 2. Goldkontakte mit einem in Isopropanol getränkten fusselfreien Wattestäbchen vorsichtig reinigen. 3. SFP-Modul fest einsetzen, verriegeln und einen Reset des optischen Ports im Managementsystem durchführen. 4. Falls Seriennummer und DDM-Register weiterhin nicht lesbar sind, das Modul durch ein originales ZTE-Industriemodul ersetzen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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