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ZTE ZXSDR B8200 Geräteinformationen & Support

2U Rack-montierbare Basisbandeinheit für Mobilfunk-Basisstationen mit redundanter Stromversorgung.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE ZXSDR B8200
Gerätetyp
ZTE
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXSDR B8200 Baseband Unit (BBU)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Gehäuse-Formfaktor
Standard 19-inch 2U rack-mounted chassis
Multimodus-Unterstützung
Multi-mode GSM / UMTS / LTE / 5G deployment
Spannungsredundanz
Dual-redundant -48V DC power feeds
Taktsynchronisation
GPS / BeiDou / IEEE 1588v2 / SyncE clock synchronization
Lüfterkühlsystem
Intelligent multi-fan speed-controlled fan tray
Netzwerk-Uplinks
Gigabit & 10GE optical/electrical hybrid backhaul

Alarme & Störungsbehebung

CPRI_LOS (Verlust des optischen CPRI-Empfangssignals)
Baugruppen-LED ALM leuchtet dauerhaft rot, SFP-Port LINK/ACT-LED aus, OFI-LED dauerhaft rot
Glasfaserbruch zwischen BBU und RRU, SFP-Modul lose oder entfernt, optische Rx-Leistung unterhalb der Empfängerempfindlichkeit (<-15 dBm) oder RRU-Laser abgeschaltet.
1. Mechanische Verriegelung des SFP-Moduls auf der BBU-Baugruppe (z. B. FS/UBPG) überprüfen. 2. Optische Rx-Empfangsleistung mit einem LWL-Leistungsmessgerät prüfen (Sollbereich: -12 dBm bis -3 dBm). 3. LC/PC-Steckerendflächen und optische SFP-Buchsen mit einem LWL-Reinigungsstift reinigen. 4. Bei Signalverlust Stromversorgung und Sendepegel der Remote-RRU prüfen; defektes SFP+-Modul austauschen.
OPT_TEMP_HIGH (Übertemperaturalarm des SFP-Moduls)
B8200 Lüftereinschub FAN-LED leuchtet rot, Baugruppen-ALM-LED blinkt schnell bernsteinfarben, SFP-Port-LED leuchtet bernsteinfarben
Interne DDM-Temperatur des SFP überschreitet Schwellenwert (>85°C), B8200 Luftfilter verstopft, Lüftermodul defekt oder Ausfall der Raumklimatisierung.
1. Über LMT/EMS-Managementsystem DDM-Echtzeittemperatur und Schwellenwerte des SFP auslesen. 2. Luftfiltereinschub des B8200 entnehmen, reinigen und Luftzirkulation wiederherstellen. 3. Lüfterdrehzahl über das Managementsystem prüfen (sollte auf 100% PWM hochregeln); Lüfterkassette bei Defekt tauschen. 4. Bleibt ein einzelnes Modul trotz normaler Kühlung überhitzt, SFP+ gegen Industrie-Typ (-40°C bis +85°C) austauschen.
OPT_TX_BIAS_HIGH (Laser-Vorstrom Tx über Grenzwert)
Optischer Port-LED blinkt langsam bernsteinfarben (1 Hz), ALM-LED leuchtet bernsteinfarben, RUN-LED grün
Alterung der DFB/FP-Laserdiode im SFP-Modul; die automatische Leistungsregelung (APC) erhöht den Vorstrom über den zulässigen Grenzwert (>60-80 mA), um die optische Sendeleistung aufrechtzuerhalten.
1. Über das Managementsystem die DDM-Werte für Tx Bias Current und Tx Output Power abrufen. 2. Prüfen, ob die Sendeleistung bereits unter den kritischen Schwellenwert gefallen ist. 3. Reale optische Ausgangsleistung am Modulausgang während eines Wartungsfensters messen. 4. Gealtertes SFP/SFP+-Modul vor dem endgültigen Ausfall der Laserdiode planmäßig austauschen.
CPRI_BER_EXC (CPRI-Bitfehlerrate überschritten / Link-Flapping)
SFP-LINK-LED blinkt schnell grün, ALM-LED blinkt intermittierend rot, ACT-LED der Baugruppe schaltet periodisch ein und aus
Zu geringer Biegeradius der Glasfaser (Makrobiegeverlust), verschmutzte oder zerkratzte LC-Steckerferrule, ungenaue optische Zentrierung im SFP oder Taktschwankungen (Jitter) der CPRI-Schnittstelle.
1. LWL-Kabelverlegung prüfen; Kabelklemmen und scharfe Biegungen beseitigen (Mindestbiegeradius >30 mm einhalten). 2. LC-Steckerstirnflächen mit einem Faserprüfmikroskop inspizieren und gründlich reinigen. 3. CPRI-Loopback-Test über EMS ausführen, um den Fehler auf BBU-SFP, Faserstrecke oder RRU einzugrenzen. 4. Passende SFP-Module an beiden Enden austauschen und LWL-Stecker fest einrasten; Fehlerrate auf Null prüfen.
OPT_TYPE_MISMATCH (Nichtübereinstimmung von SFP-Geschwindigkeit/Typ)
Port LINK-LED bleibt aus, Baugruppen-ALM-LED blinkt langsam bernsteinfarben, EMS meldet fehlgeschlagene Autoverhandlung
Einstecken eines inkompatiblen/nicht codierten SFP-Moduls, falsche Datenrate des SFP (z. B. 1,25G/6,144G/9,8G/24,3G) im Vergleich zur Softwarekonfiguration oder Verwechslung von Singlemode und Multimode.
1. Elektronisches Label (eLabel) über EMS auslesen; ZTE P/N (13-stellig), Wellenlänge und spezifizierte Datenrate abgleichen. 2. Prüfen, ob die konfigurierte CPRI-Option (z. B. Option 3 / Option 7) mit der Hardware-Nennrate des SFP-Moduls übereinstimmt. 3. Bei nicht kompatiblen Modulen auf ein Original-ZTE-zertifiziertes SFP-Modul mit korrekter Spezifikation (z. B. 1310 nm SM) tauschen. 4. Baugruppe per EMS neu starten oder SFP-Modul ziehen und neu stecken, um die Schnittstellensynchronisation neu zu initiieren.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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