ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZTE ZXDU48 B900 Geräteinformationen & Support

Das ZTE ZXDU48 B900 ist ein kompaktes, integriertes 3HE-19-Zoll-DC-Stromversorgungssystem für Zugangs- und Mikrobasiestationen, das bis zu 90A bei -48VDC über 3 Gleichrichtersteckplätze mit integrierten AC/DC-Schutzschaltern und CSU401S-Controller liefert.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE ZXDU48 B900
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Kompaktes Telecom-DC-Stromversorgungssystem ZTE ZXDU48 B900 (-48V 90A 3HE)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennausgangsspannung
-48 VDC
Ausgangsspannungsbereich
-42 ~ -58 VDC
Systemgesamtwirkungsgrad
> 94.5%
Gehäuseschutzart (IP-Schutzart)
IP20 compact 2U/3U rack-mounted
Systemüberwachungs-Controller
CSU401S compact monitoring unit
Gehäuseabmessungen
132 × 482 × 290 mm (3U 19-inch)

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (AC-Netzausfall / Netzunterbrechung)
CSU-ALM-LED leuchtet rot, Gleichrichter-IN-LED aus, Gleichrichter-ALM-LED leuchtet rot.
Netzausfall, ausgelöster AC-Leitungsschutzschalter, Phasenausfall oder AC-Eingangsspannung unterhalb der Betriebsschwelle (<80VAC).
1. Phasen- und Außenleiterspannungen am AC-Eingang der Unterverteilung messen.\n2. AC-Eingangsschalter und Überspannungsschutzschalter des ZXDU48 B900 prüfen und ggf. rücksetzen.\n3. Überspannungsschutzableiter (SPD) auf Ausfall oder Kurzschluss prüfen.\n4. Nach Netzrückkehr prüfen, ob die IN-LEDs der Gleichrichtermodule wieder dauerhaft grün leuchten.
DC_HVSD (Hardware-Abschaltung wegen DC-Überspannung)
Fehlerhafter Gleichrichter: ALM-LED leuchtet rot, RUN-LED erloschen, CSU zeigt Rectifier-HVSD-Alarm.
Fehler im internen PWM-Regelkreis, defekter Spannungsabgriff oder Überschreitung des Hardwareschwellenwerts (59,5 V DC) mit Selbstverriegelung.
1. Betroffenes Gleichrichtermodul ziehen und 3 Minuten warten, bis sich die Kondensatoren entladen haben.\n2. DC-Busspannung mit Multimeter messen; Sollwerte der CSU (Erhaltung 53,5 V, Ladung 56,4 V) prüfen.\n3. Modul wieder einsetzen; schaltet es sofort wieder in HVSD-Verriegelung, Modul austauschen.\n4. Stromaufteilung (Current Sharing) der verbleibenden Module auf Asymmetrien prüfen.
LLVD_ACT (Lastabwurf bei DC-Unterspannung aktiv)
CSU-ALM-LED leuchtet rot, akustischer Alarm aktiv, LLVD-Schütz abgefallen/geöffnet.
Längerer Stromausfall führt zur Tiefentladung der Batterie unter den Schwellenwert (Standard 44,0 V DC); LLVD-Schütz trennt unkritische Lasten.
1. Notstromaggregat anbinden oder AC-Netz zuschalten, damit Gleichrichter die Last übernehmen.\n2. Falls Netz nicht verfügbar: LLVD über das CSU-Menü notfalls manuell schließen (Batterie-Entladeschluss zwingend beachten).\n3. Einzelzellenspannungen der Batterie messen, um defekte Blöcke mit Kapazitätsverlust zu identifizieren.\n4. Nach Wiederanstieg der DC-Spannung über den Einschaltschwellenwert (~50,0 V) selbsttätigen Schützanzug prüfen.
RECT_COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsverlust Gleichrichter)
CSU meldet Gleichrichter offline, gelbe ALM-LED am Modul blinkt (0,5 Hz), grüne RUN-LED leuchtet weiter (Autonombetrieb).
Verbogene oder oxidierte CAN-Pins am Backplane-Steckverbinder, gelöstes Flachbandkabel zur CSU, defekter Abschlusswiderstand oder CAN-Transceiver defekt.
1. Modul entnehmen, Backplane-Stecker auf verbogene Kontakte und Verschmutzung prüfen, reinigen und fest einschieben.\n2. Verbindungskabel zwischen Baugruppenträger-Rückwand und CSU auf festen Sitz prüfen.\n3. Abschlusswiderstand zwischen CAN-H und CAN-L im spannungsfreien Zustand messen (Sollwert ca. 60 Ohm).\n4. Modul in einen anderen Steckplatz setzen; wandert der Fehler mit, Gleichrichter austauschen.
RECT_FAN_FAIL (Gleichrichterlüfter blockiert / Ausfall)
Gleichrichter-ALM-LED blinkt rot, Ausgangsstrom wird automatisch auf 50% gedrosselt (Derating), CSU meldet Fan Alarm.
Starke Verstaubung des Ansauggitters, mechanische Blockade der Lüfterflügel, Bruch der Tacholeitung oder Defekt der Lüfteransteuerung.
1. Lufteinlassgitter und hintere Lüftungsschlitze auf Staub und Fremdkörper prüfen und gründlich reinigen.\n2. Modul entnehmen und Lüfterflügel vorsichtig drehen, um Lagerschäden oder Blockaden auszuschließen.\n3. Modul wieder einsetzen und den automatischen Lüfteranlauf beim Hochfahren beobachten.\n4. Dreht der Lüfter weiterhin nicht oder bleibt das Tachosignal fehlerhaft, Lüfterbaugruppe oder Modul austauschen.

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Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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