ZTE / DC-Stromversorgungssysteme

ZTE ZXD3000 V5.5 Geräteinformationen & Support

Der ZTE ZXD3000 V5.5 ist ein hot-swap-fähiger, einphasiger 3000W-Telekom-Schaltgleichrichter hoher Leistungsdichte mit fortschrittlicher weichschaltender APFC-Topologie und isolierter LLC-Resonanzstufe. Er verarbeitet einen weiten AC-Eingangsbereich von 85V bis 295V AC und liefert geregelte nominal -48V DC (50A Dauerstrom) bei einem branchenführenden Spitzenwirkungsgrad von ≥ 96,3%, ausgelegt für Telekom-Vermittlungsstellen und Mobilfunk-Basisstationen.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE ZXD3000 V5.5
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE ZXD3000 V5.5 3000W 50A Hocheffizientes Telekom-Gleichrichtermodul (-48V DC)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Ausgangsleistungsfaktor (cos φ)
≥ 0.99 (Ultra-Low Harmonic Distortion THD<5%)
Kühlverfahren
Built-in Forced Air Temperature Controlled Fan
DC-Nennausgangsspannung
-48V DC (Adjustment Range: -42V ~ -58V DC)
Nennausgangsstrom
50A Continuous Constant Current Output
Wandlungswirkungsgrad
≥ 96.3% (Gold Standard Ultra-High Efficiency)
Nennausgangsleistung
3000W Rated Output Power

Alarme & Störungsbehebung

AC_IN_FAIL (AC-Eingangsfehler / Unterspannungsabschaltung)
Betriebs-LED (Grün) AUS, Alarm-LED (Gelb) DAUERHAFT AN, Fehler-LED (Rot) AUS
Netzausfall, AC-Eingangsspannung unter Schwellenwert von 80 VAC gefallen, Eingangsschutzschalter ausgelöst oder lose Klemmen an der AC-Schiene
1. Mit einem Multimeter die Wechselspannung an den L/N-Pins der Baugruppenträger-Rückwand messen (Sollbereich: 85–295 VAC). 2. Leitungsschutzschalter des Gleichrichters im AC-Verteilerfeld prüfen, Kurzschlüsse ausschließen und Schalter wieder einschalten. 3. Steckverbinderpins auf Abbrand oder Korrosion prüfen, Gleichrichtermodul vollständig einschieben und Hebel verriegeln.
OUT_OVP (DC-Ausgangs-Überspannungsabschaltung)
Fehler-LED (Rot) DAUERHAFT AN, Betriebs-LED (Grün) AUS, Alarm-LED (Gelb) AUS
Fehlfunktion der PWM-Regelschleife führt zum Überschreiten der Hardwareschwelle (59,5 V ±0,5 V) oder fehlerhafte Sollwertübertragung durch die CSU
1. Modul herausziehen, AC-Eingang trennen, 3 Minuten warten, bis die Kondensatoren entladen sind (alle LEDs aus), dann wieder einschieben. 2. Am Überwachungscontroller (CSU) die Überspannungsschwellenwerte prüfen (Standard 58,5 V) und CAN-Bus-Konfiguration kontrollieren. 3. Verriegelt die rote LED nach Neustart erneut, liegt ein interner Halbleiterdefekt vor; Gleichrichtermodul austauschen.
OVER_TEMP (Kühlkörper-Übertemperatur / Thermische Abschaltung)
Leistungsbegrenzung: Grün DAUERHAFT AN + Gelb BLINKEND (0,5 Hz); Abschaltung: Grün AUS + Gelb DAUERHAFT AN + Rot AUS
Umgebungstemperatur im Betriebsraum > +55°C, Front-Staubfilter verstopft, rückseitige Abluft blockiert oder NTC-Temperatursensor defekt
1. Klimaanlage im Technikraum prüfen und sicherstellen, dass die Raumtemperatur zwischen +15°C und +30°C liegt. 2. Front-Staubfilter abnehmen und mit Druckluft reinigen; sicherstellen, dass der hintere Luftauslass frei ist. 3. Temperaturwert des Moduls am CSU auslesen; weicht dieser um mehr als 10°C vom Infrarot-Messergebnis ab, Gleichrichter austauschen.
FAN_FAIL (Lüfterausfall / Drehzahlsignal fehlt)
Fehler-LED (Rot) BLINKEND (1 Hz), Alarm-LED (Gelb) DAUERHAFT AN, Betriebs-LED (Grün) AN
Lüfterflügel durch Fremdkörper blockiert, PWM-Drehzahlregelung defekt, Tachometersignal (Hall-Sensor) unterbrochen oder interner Kabelbaum gelöst
1. Lüfterflügel durch das Frontgitter auf Fremdkörper, Schmutzansammlungen oder blockierende Kabel prüfen. 2. Modul entnehmen und Lüfter von Hand drehen; spürbarer Widerstand weist auf einen Lagerschaden hin. 3. Internen 4-Pin-Stecker des Lüfters auf festen Sitz prüfen; läuft der Lüfter beim Booten nicht an, Lüfterbaugruppe oder Modul austauschen.
COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsverlust / Autonomer Betrieb)
Betriebs-LED (Grün) DAUERHAFT AN, Alarm-LED (Gelb) BLINKEND (0,5 Hz), Fehler-LED (Rot) AUS
CAN-Busverbindung zwischen Gleichrichter und CSU unterbrochen, Kontaktproblem an der Rückwandplatine, 120-Ohm-Abschlusswiderstand fehlt oder CAN-Transceiver-IC defekt
1. LEDs der CSU prüfen, um sicherzustellen, dass die Steuerung ordnungsgemäß läuft und die Adressvergabe für Module stimmt. 2. Modul herausziehen, CAN_H- und CAN_L-Pins am Backplane-Stecker mit Isopropanol reinigen und Modul fest wieder verriegeln. 3. Bei ausgeschaltetem System den Abschlusswiderstand zwischen CAN_H und CAN_L messen (Sollwert ca. 60 Ohm); wandert der Fehler beim Umstecken in einen anderen Slot mit, Modul austauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

Verwandte Fachartikel

Durchsuchen Sie unsere technischen Leitfäden oder senden Sie eine Anfrage zu diesem Modell.

Alle Artikel anzeigen

Benötigen Sie ein Ersatzmodul oder Zusatzequipment?

Gleichen Sie die vollständige Modellbezeichnung, Systemkonfiguration und Kompatibilitätsvorgaben ab, bevor Sie passende Ersatzteile anfragen.

Passende Produkte anfragen

Sie haben ein konkretes Modell und eine Störung vor Ort?

Übermitteln Sie das genaue Modell, den Alarmtext sowie beobachtete Symptome, um relevante Dokumentationen und Kompatibilitätsanforderungen zu ermitteln.

Technischen Support anfordern