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ZTE BPQ0 Baseband Board Geräteinformationen & Support

Die ZTE BPQ0 ist eine fortschrittliche Hochkapazitäts-Basisband-Leitungskarte für ZTE ZXSDR BBU-Baugruppenträger, die Bitübertragungsschicht-Berechnungen für Mehrträgersysteme, hochdichtes Sektor-Pooling und nahtlose HF-Verbindungsaggregation bereitstellt.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE BPQ0 Baseband Board
Gerätetyp
ZTE
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE BPQ0 Hochleistungs-Basisbandbaugruppe (für ZXSDR BBU-Systeme)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Baugruppentyp
Four-channel enhanced high-performance high-capacity baseband processing board
Portdichte und Schnittstellenspezifikation
High-performance quad-core DSP matrix baseband processing unit
Unterstützter Baugruppenträger
ZTE ZXSDR B8200 / B8300 series baseband subracks
Teilnehmerkapazität
Designed for high-load base stations in dense urban areas and multi-sector high-traffic computing
Typische Leistungsaufnahme
< 75 W
Betriebstemperaturbereich
-10°C ~ +55°C

Alarme & Störungsbehebung

OPT_LOS (Optischer Empfangssignalverlust RX)
ALM-LED leuchtet dauerhaft rot, L/A-LED des betroffenen optischen Ports aus
Glasfaserunterbrechung, unzulässige Dämpfung zwischen Basisbandbaugruppe und RRU/AAU, Ausfall des Gegenstellen-SFP-Senders oder Defekt der Empfängerdiode unterhalb der Empfindlichkeitsgrenze.
1. RX-Eingangspegel am BPQ0-Port mit optischem Pegelmesser prüfen (Sollbereich: -14 bis -1 dBm); 2. LC-Steckverbinder und SFP-Buchse mit faseroptischem Reinigungswerkzeug reinigen; 3. Betriebsstatus und Laseraktivierung der Gegenstelle (RRU/AAU) im EMS/LMT überprüfen; 4. Wenn Empfangspegel nominal ist, SFP-Transceiver auf der BPQ0 neu stecken oder austauschen.
SFP_TEMP_HIGH (SFP-Modul Übertemperaturalarm)
ALM-LED blinkt langsam gelb (0,5 Hz), Betriebs-LED normal
Fehlfunktion der BBU-Lüfterkassette, verstopfter Staubfilter, zu hohe Umgebungstemperatur oder Ausfall interner Kühlelemente des SFP mit DDM-Werten >75°C.
1. Lüfterdrehzahlen und Status der BBU-Lüftereinheit prüfen, Luftfilter reinigen oder erneuern; 2. Raumklimatisierung kontrollieren (Solltemperatur am Lufteinlass: +15°C bis +35°C); 3. DDM-Temperaturwerte der SFP-Ports auf der BPQ0 über das LMT auslesen; 4. Weist nur ein einzelnes SFP-Modul bei normaler Lüftung Übertemperatur auf, dieses im Wartungsfenster austauschen.
SFP_TX_BIAS_HIGH (SFP-Laser-Vorstrom Überschreitung)
ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb, L/A-LED des optischen Ports leuchtet grün
Alterung der Sendediode (LD) oder Beeinträchtigung der internen Treiberelektronik im SFP, wodurch der Vorstrom den zulässigen Grenzwert (>80mA) überschreitet.
1. DDM-Diagnoseabfrage über das EMS/LMT starten und den genauen Tx-Bias-Current-Wert auswerten; 2. Prüfen, ob die optische Ausgangsleistung (Tx-Leistung) parallel absinkt; 3. Stabilität der Spannungsversorgung des SFP-Steckplatzes auf der BPQ0 prüfen (+3,3V DC); 4. Da ein Laserausfall bevorsteht, das betroffene SFP-Modul zeitnah im Wartungsfenster austauschen.
CPRI_SYNC_ERR (CPRI/eCPRI Frame-Desynchronisation & Hohe Bitfehlerrate)
ALM-LED blinkt schnell rot (2 Hz), L/A-LED wechselt zwischen grün und gelb
Grenz-Empfangspegel führt zu Bitfehlern (Burst-Errors), hohe Faserdispersion, Takt-Jitter oder Desynchronisation der CPRI/eCPRI-Rahmenstruktur.
1. CRC-Fehlerzähler sowie 8B/10B- bzw. 64B/66B-Code-Violations über das EMS auslesen; 2. Optische Leistungsreserve prüfen (mindestens 3 dB Abstand zur Empfänger-Grenzempfindlichkeit); 3. Optischen Loopback-Test durchführen, um Fehler auf BPQ0, Faserstrecke oder AAU einzugrenzen; 4. BBU-Taktquelle prüfen, Synchronisation neu einrasten und bei Bedarf SFP+-Modul ersetzen.
SFP_TYPE_MISMATCH (Fehlanpassung von SFP-Typ oder Datenrate)
ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb, L/A-LED des betroffenen Ports leuchtet gelb oder ist aus
Eingesetztes SFP-Modul stimmt nicht mit der BPQ0-Portkonfiguration überein (z. B. 10G SFP+ in 25G eCPRI-Port gesteckt, Wellenlängen-Fehlanpassung 1310/1550nm) oder nicht ZTE-zertifiziertes Modul.
1. Elektronisches Typenschild (E-Label) des SFP über LMT auslesen (Formfaktor, Wellenlänge, Übertragungsrate 9.8G/10.3G/24.33G/25.78G); 2. Parameter des SFP auf RRU/AAU-Gegenstelle prüfen und BiDi-Wellenlängenpaarung verifizieren; 3. Port-Konfigurationsprofil der BPQ0 im EMS auf Übereinstimmung mit dem Modultyp kontrollieren; 4. Gegen ein von ZTE zertifiziertes Industrie-SFP+/SFP28-Modul mit korrekter Datenrate und Wellenlänge tauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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