ZTE / Optische Kommunikation und Netzwerke

ZTE 10G SFP+ 40km Geräteinformationen & Support

Der ZTE 10G SFP+ 1550nm 40km (SM-40KM-1550-10G-C) ist ein leistungsstarker Extended-Reach (ER) optischer Transceiver, der für 10-Gbit/s-Ethernet-Langstreckenverbindungen von bis zu 40 km über Singlemode-Fasern mit Duplex-LC-Schnittstelle entwickelt wurde.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE 10G SFP+ 40km
Gerätetyp
Optische Kommunikation und Netzwerke
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE 10G SFP+ 1550nm 40km ER Singlemode Optisches Transceiver-Modul

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Bauform und Montageart
SFP+
Datenübertragungsrate
10.3125 Gbps
Zentrale Wellenlänge
1550 nm
Maximale Reichweite
40 km
LWL-Fasertyp
Single-Mode Fiber (SMF) (SMF)
Optischer Steckverbindertyp
Duplex LC (red pull tab)

Alarme & Störungsbehebung

RX_LOS (Verlust des optischen Empfangssignals)
Port-LINK-LED aus, Chassis-ALM-LED leuchtet dauerhaft rot
LWL-Kabelbruch oder getrennt, entfernter Sender deaktiviert oder defekt, verschmutzte LC-Steckerendfläche, oder Streckendämpfung überschreitet Empfindlichkeitsschwelle (<-15.8 dBm)
1. Über die ZTE-CLI den Befehl 'show interface optical-transceiver' ausführen, um die DDM-RX-Leistung zu prüfen. 2. Prüfen, ob die Gegenstelle aktiv sendet und die TX-Leistung im Sollbereich liegt. 3. LC-Steckeroberflächen mit einem Glasfasermikroskop prüfen und mit Reinigungswerkzeug säubern. 4. Streckendämpfung mit optischem Pegelmesser und OTDR über die 40-km-Strecke messen; defekte Patchkabel ersetzen.
TX_FAULT (Hardwarefehler des optischen Senders)
Port-LINK-LED aus, Modul-/Störungsanzeige leuchtet dauerhaft rot
Defekt der internen EML/DFB-Treiberstufe, Ausfall der TEC-Temperaturregelung, interner Kurzschluss oder Auslösung des Tx_Fault-Hardware-Pins
1. Die Befehle 'shutdown' und 'undo shutdown' am Port ausführen, um den Lasertreiber zurückzusetzen. 2. Das SFP+-Modul entnehmen und die Kontaktleiste auf Oxidation, Verschmutzung oder mechanische Schäden prüfen. 3. Modul wieder fest einsetzen und prüfen, ob das Tx_Fault-Signal gelöscht wird. 4. Bleibt der Fehler bestehen, ist das ZTE 10G SFP+ 40km Modul auszutauschen.
TX_BIAS_HIGH (Laser-Vorstrom oberer Schwellenwert überschritten)
Port-LINK-LED leuchtet grün, System-ALM-LED blinkt langsam gelb
Alterung der Laserdiode mit abnehmendem Wirkungsgrad, automatische Leistungsregelung (APC) erhöht Vorstrom zur Aufrechterhaltung des Pegels, oder Überhitzung im Modul
1. Mit 'show interface optical-transceiver' den Laser-Vorstrom (Ibias) auslesen und mit dem Schwellenwert (typisch >80 mA) abgleichen. 2. Die optische Ausgangsleistung (TX) auf Pegelabfall und Stabilität überwachen. 3. Diesen Alarm als Indikator für das Lebensdauerende (EOL) des Lasers werten und präventiven Austausch einplanen. 4. Das degradierte SFP+-Modul im geplanten Wartungsfenster austauschen, um Ausfälle zu vermeiden.
TEMP_HIGH (SFP+ Betriebstemperatur zu hoch)
Port-LINK-LED leuchtet grün, System-ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb
Lüftereinschub des Chassis defekt oder gedrosselt, Luftfilter durch Staub verstopft, Ausfall der Raumklimatisierung (>45°C Umgebungstemperatur), oder Wärmestau durch dichte Portbelegung (DDM-Temperatur >75°C)
1. 'show environment' oder 'show fan' ausführen, um den Zustand und die Drehzahl der Chassis-Lüfter zu prüfen. 2. Staubfilter des Geräterahmens inspizieren und reinigen, um den Luftstrom sicherzustellen. 3. Klimaanlage im Betriebsraum prüfen, um eine Solltemperatur von 20°C bis 25°C zu gewährleisten. 4. Zeigen benachbarte Module Normalwerte und nur dieses Modul meldet >75°C, liegt ein interner Sensordefekt/TEC-Schaden vor; SFP+-Modul austauschen.
RX_POWER_LOW (Optische RX-Leistung niedrig und CRC-Fehler)
Port-LINK-LED blinkt unregelmäßig gelb/grün, Chassis-ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb
Dämpfung durch zu geringen Biegeradius (Makro-/Mikrobiegung), schlechte Spleiße auf der 40-km-Trasse, verkratzte oder leicht verschmutzte LC-Stecker, optischer Pegel an der Empfindlichkeitsgrenze führt zu CRC-Fehlern und Paketverlust
1. 'show interface <port>' aufrufen, um CRC/FCS-Zähler zu prüfen und den DDM-RX-Pegel zu verifizieren (Sollbereich: -8 dBm bis -14 dBm). 2. Rangierkabel im Rack und am ODF prüfen; unzulässige Biegeradien unter 30 mm beseitigen. 3. Alle optischen Steckverbinder, Kupplungen und Modulbuchsen mit Glasfaser-Reinigungsstäbchen reinigen. 4. Eine bidirektionale OTDR-Messung über die 40-km-Strecke durchführen; fehlerhafte Spleißstellen identifizieren und neu spleißen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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