ZTE / Optische Kommunikation und Netzwerke

ZTE 10G SFP+ 1.4km Industrial Geräteinformationen & Support

Der ZTE 10G SFP+ 1310nm 1,4km Industrie-Transceiver (SM-1.4KM-1310-10G-I) ist ein gehärtetes optisches Modul, das über einen extremen Temperaturbereich von -40°C bis +85°C bis zu 1,4km über Singlemode-Fasern mit Duplex-LC-Steckverbindern arbeitet.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
ZTE 10G SFP+ 1.4km Industrial
Gerätetyp
Optische Kommunikation und Netzwerke
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE 10G SFP+ 1310nm 1,4km industrieller optischer Transceiver (-40°C bis +85°C)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Bauform und Montageart
SFP+
Datenübertragungsrate
9.8 ~ 10.3125 Gbps
Zentrale Wellenlänge
1310 nm
Maximale Reichweite
1.4 km
LWL-Fasertyp
Single-Mode Fiber (SMF) (SMF)
Optischer Steckverbindertyp
Duplex LC Connector

Alarme & Störungsbehebung

OPT_LOS (Optischer Signalverlust im Empfang)
Port LINK/ACT-LED aus, System ALM-LED leuchtet dauerhaft rot
Glasfaserbruch, verschmutzter oder beschädigter LC-Stecker, übermäßige Dämpfung durch Biegeradius oder Sender der Gegenstelle abgeschaltet.
1. Per CLI/NMS DDM-Werte prüfen, ob die Rx-Leistung unter der Empfindlichkeitsschwelle (-14,4 dBm) liegt; 2. LC-Steckverbinder und Kupplungen mit optischem Reinigungswerkzeug reinigen; 3. Streckendämpfung mittels OTDR oder optischem Leistungsmesser ermitteln; 4. Prüfen, ob der Sender (Tx) der Gegenstelle aktiv ist und regulär sendet.
TX_BIAS_HIGH (Laser-Vorstrom zu hoch)
Port LINK/ACT-LED blinkt langsam gelb, System ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb
Alterung der Halbleiter-Laserdiode (LD), Erschöpfung der Treiberkompensation oder thermische Degradation durch Dauertemperaturlast.
1. DDM Tx-Vorstrom per CLI abfragen und prüfen, ob der obere Schwellwert überschritten ist (typischerweise >70 mA); 2. Tx-Sendeleistung überprüfen, um einen Leistungsabfall der Optik festzustellen; 3. Wartungsfenster planen und das Modul gegen ein industrielles 10G SFP+ Ersatzteil (-40 bis 85°C) tauschen; 4. Nach dem Tausch DDM-Werte und fehlerfreien Verbindungsstatus verifizieren.
DDM_TEMP_HIGH (SFP+ Übertemperatur-Alarm)
System ALM-LED leuchtet dauerhaft gelb, Lüftereinheiten laufen mit Höchstdrehzahl
Ungenügende Belüftung des Racks/Schaltschranks, verstopfte Staubfilter, Lüfterausfall oder lokale Überhitzung über 85°C.
1. DDM-Temperaturwert abfragen und prüfen, ob die Obergrenze von +85°C überschritten ist; 2. Lüfterkassette des Chassis überprüfen und sicherstellen, dass Luftein-/auslässe frei sind; 3. Staubfilter reinigen und Klimatisierung/Wärmetauscher des Schranks kontrollieren; 4. Belegung thermisch hoch belasteter Ports entzerren oder Modul bei fehlerhaftem Temperatursensor tauschen.
PORT_CRC_ERR (Port CRC-Fehlerschwelle überschritten)
Port LINK/ACT-LED blinkt abwechselnd gelb/grün, Paketverluste treten auf
Rx-Leistung grenzwertig nahe der Empfindlichkeitsgrenze, verschmutzte Faserstirnfläche verursacht Jitter/Streuung oder oxidierte Modulkontakte.
1. Schnittstellenstatistik (`show interface`) auf kontinuierlich ansteigende CRC/FCS-Zähler prüfen; 2. Rx-Eingangsleistung via DDM kontrollieren (optimaler Bereich: -1 dBm bis -11 dBm); 3. LC-Stecker stirnflächenreinigen und das SFP+-Modul im Slot neu stecken; 4. Rangierkabel austauschen; falls Fehler bestehen bleiben, das optische SFP+-Modul austauschen.
I2C_COMM_FAIL (I2C-Bus-Kommunikationsfehler / SFP unlesbar)
Port LINK/ACT-LED aus, Slot-FAULT-LED blinkt
Modul nicht vollständig verriegelt, MOD_ABS-Pin defekt, beschädigte EEPROM/MCU-Firmware im Modul oder I2C-Bus-Blockade auf dem Host-Board.
1. Modul entnehmen und Kontaktfinger sowie Gegenstecker auf Beschädigungen oder Verunreinigungen prüfen; 2. Modul fest einstecken und Bügel verriegeln, um einwandfreien Kontakt des MOD_ABS-Pins sicherzustellen; 3. Per CLI prüfen, ob Herstellerdaten und Seriennummer über den I2C-Bus ausgelesen werden können; 4. Modul in einem anderen Port querprüfen; bleibt es unlesbar, das SFP+-Modul wegen EEPROM-Defekt ersetzen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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