ZTE / Energiemanagement

PSU-AC Geräteinformationen & Support

Das ZTE PSU-AC ist ein hocheffizientes Telekommunikations-Schaltgleichrichtermodul (AC/DC), das Eingangsspannungen von 85–300 VAC in geregelte -48 VDC Ausgangsspannung für Mobilfunkstationen und Netzwerkknoten umwandelt.

Geräteübersicht

Hersteller
ZTE
Gerätemodell
PSU-AC
Gerätetyp
Energiemanagement
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
ZTE PSU-AC Offizielles Hardware-Foto auf weißem Hintergrund Ansicht 4

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

AC-Eingangsspannungsbereich
80VAC ~ 300VAC (Nenn 220VAC) VAC
Intelligente Überwachungs-Steuereinheit
Integrierter CAN-Bus und autonome Stromaufteilung
Kühlmethode
Integrierter bürstenloser DC-Lüfter
Nennausgangsspannung
-48VDC (Stufenlos einstellbar -42VDC ~ -58VDC) VDC
Nennausgangsstrom
30A (Ausgangsleistung 1740W)
Verwaltbare Gleichrichteranzahl
Kompaktes Hot-Swap-Modul für ZTE-Subracks

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL
Power-LED AUS, Alarm-LED leuchtet dauerhaft ROT
Netzausfall, Auslösung des AC-Eingangsleitungsschutzschalters oder Netzspannung unter 85 VAC abgesunken.
1) Phasenspannung an den AC-Eingangsklemmen mit dem Multimeter messen. 2) Vorgelagerten AC-Leitungsschutzschalter und Überspannungsschutz (ÜSS) prüfen. 3) Festsitz des Steckverbinders im Trägerrahmen kontrollieren. 4) Liegt die Spannung normgerecht zwischen 85 und 300 VAC, ist das PSU-AC-Modul auszutauschen.
DC_OVER_VOLT
Alarm-LED leuchtet dauerhaft ROT, Ausgang abgeschaltet und verriegelt
Defekt im internen PWM-Regelkreis oder Rückkopplungsfehler, der die Ausgangsspannung über die Abschaltgrenze (-58,5 VDC bis -60 VDC) treibt.
1) Modul aus dem Baugruppenträger ziehen, 30 Sekunden warten und erneut einstecken, um Verriegelungsschaltungen zurückzusetzen. 2) Tatsächliche Sammelschienenspannung per Multimeter verifizieren. 3) Schaltet das Modul erneut mit Überspannung ab, liegt ein interner Hardwareschaden vor; Baugruppe umgehend ersetzen.
COMM_FAIL
Alarm-LED blinkt GELB
Unterbrechung der CAN- oder RS485-Buskommunikation zwischen Gleichrichter und zentraler Steuereinheit (CSU) oder Adresskonflikt.
1) Prüfen, ob das Modul vollständig im Träger eingerastet ist und die rückseitigen Signalkontakte sauber greifen. 2) Verbindungskabel zur Steuerung und 120-Ohm-Abschlusswiderstand auf Durchgang testen. 3) Im Display der Steuereinheit die Adresszuweisung auf Duplikate oder Kollisionen kontrollieren. 4) Signalkontakte reinigen und Modul fest einschieben.
LLVD_ACT
Alarm-LED der Steuerung leuchtet dauerhaft ROT, LLVD-Auslöseanzeige aktiv
Längerer Stromausfall hat die Batterien bis unter die LLVD-Abschaltschwelle (z. B. -45,0 VDC) entladen; Schütz hat sekundäre Verbraucher abgeworfen.
1) Mobiles Notstromaggregat ankoppeln und starten, um die AC-Einspeisung wiederherzustellen. 2) Prüfen, ob kritische Übertragungsgeräte über die Prioritätsschiene weiterhin unter Spannung stehen. 3) Nach Spannungswiederkehr kontrollieren, ob Gleichrichter hochfahren, das LLVD-Schütz automatisch schließt und der Batterieladestrom geregelt wird.
FAN_FAIL
Alarm-LED leuchtet dauerhaft GELB, Modul drosselt Ausgangsleistung
Lüfterblockade durch Lagerschaden, Fremdkörper, Ausfall des Tachosignals oder schwere Verstaubung der Kühlrippen mit anschließender temperaturabhängiger Leistungsdrosselung.
1) Lufteinlassgitter an der Modulfront auf Verstopfungen und Staubansammlungen prüfen und reinigen. 2) Modul freischalten und Leichtgängigkeit der Lüfterflügel mechanisch prüfen. 3) Bei defektem Lager oder blockiertem Motor die Lüfterkassette durch ein OEM-Ersatzteil austauschen. 4) Bleibt der Alarm nach Reinigung bestehen, ist das gesamte PSU-AC-Modul auszutauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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