Vertiv / USV-Stromversorgung

Liebert GXT5 3kVA Geräteinformationen & Support

Die Vertiv Liebert GXT5 3kVA (GXT5-3000IRT2UXL) ist eine als 2U-Rack/Tower konvertierbare Online-Doppelwandler-USV mit Einheitsleistungsfaktor (3000VA/3000W) und unterbrechungsfreier Umschaltzeit für unternehmenskritische IT-Anwendungen.

Geräteübersicht

Hersteller
Vertiv
Gerätemodell
Liebert GXT5 3kVA
Gerätetyp
USV-Stromversorgung
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Vertiv Liebert GXT5 3kVA Rack/Tower Online-Doppelwandler-USV (3000VA/3000W PF 1,0)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennscheinleistung
3000 VA
Nennwirkleistung
3000 W
Ausgangsleistungsfaktor (cos φ)
1.0
Topologie
Online double-conversion, high-frequency pure sine wave
AC-Eingangsspannungsfenster
115 ~ 288 VAC
DC-Nennausgangsspannung
208/220/230/240 VAC

Alarme & Störungsbehebung

INV_FAULT (Wechselrichterfehler / Bypass aktiv)
Alarm-LED (Rot dauerhaft), Bypass-LED (Gelb dauerhaft), Wechselrichter-LED (Aus)
IGBT-Durchschlag der Wechselrichterbrücke, DC-Offset-Überschreitung oder Gate-Treiber-Fehler
1. Ereignisprotokoll auf dem LCD prüfen, um den sekundären Fehlercode auszulesen. 2. Sicherstellen, dass die Last über den Bypass versorgt wird; Ausgangsspannung messen. 3. Alarm zurücksetzen und Wechselrichter neustarten; bleibt der Fehler bestehen, Wartungsbypass aktivieren und Leistungsbaugruppe tauschen.
BATT_DISCON (Batterie getrennt / Batteriekreis offen)
Batterie-LED (Rot blinkend), Alarm-LED (Gelb dauerhaft)
Anderson-Steckverbinder des externen Batteriemoduls (EBC) gelöst, DC-Schalter offen oder DC-Sicherung defekt
1. Steckverbindungen und Anderson-Verbinder zum externen Batteriemodul auf festen Sitz prüfen. 2. DC-Leitungsschutzschalter an der Rückseite des EBC einschalten. 3. DC-Busspannung mit einem Multimeter messen; bei 0 V interne Schmelzsicherungen kontrollieren. 4. Über das LCD-Menü einen manuellen Batterieselbsttest durchführen, um den Alarm zurückzusetzen.
OUTPUT_OVERLOAD (Ausgangsüberlastung / Schutzabschaltung)
Alarm-LED (Gelb/Rot dauerhaft), Dauer-Summer, LCD zeigt Last > 105%
Angeschlossene Last überschreitet die Nennleistung von 3 kVA/3 kW, oder hoher Einschaltstrom/Kurzschluss an PDU
1. Tatsächliche Lastanzeige (VA/Watt) auf dem LCD prüfen. 2. Unkritische Lasten über die programmierbaren Steckdosengruppen unverzüglich abschalten. 3. Nachgelagerte PDUs und Stromkreise auf Kurzschlüsse und hohe Einschaltströme prüfen. 4. Last unter 90 % senken; das System kehrt automatisch aus dem Bypass in den Normalbetrieb zurück.
OVER_TEMP (Übertemperaturfehler / Thermische Abschaltung)
Alarm-LED (Rot dauerhaft), Lüfter laufen mit 100% Maximaldrehzahl, Bypass-LED (Ein)
Lufteinlass verstopft/blockiert, Umgebungstemperatur > 40°C, oder interner Lüfter blockiert/defekt
1. Rack-Umgebungstemperatur prüfen; sicherstellen, dass diese unter 30°C liegt. 2. Frontblende reinigen und mindestens 100 mm Freiraum an den rückseitigen Luftauslässen gewährleisten. 3. Lüfterdrehzahlen (RPM) im Diagnosemenü prüfen; bei 0 RPM Lüftermodul austauschen. 4. Kühlkörper abkühlen lassen; das Gerät kehrt nach Unterschreiten der Schwellentemperatur in den Normalbetrieb zurück.
CHG_FAULT (Ladegerätfehler / DC-Bus-Überspannung)
Alarm-LED (Gelb blinkend), Batterie-LED (Aus), LCD zeigt 'Charger Failure'
Fehler in der Laderegler-Rückkopplungsschleife, Ausfall der DC/DC-Stufe oder Auslösen der Ladeüberspannungs-Schutzschaltung
1. Batteriespannung mit DMM messen und Ladeerhaltungsspannung prüfen (~2,27V bis 2,30V pro Zelle). 2. Externe Batteriestränge abklemmen, Steuerlogik neu starten und Leerlaufspannung des Laders messen. 3. Beträgt die Ausgangsspannung 0 V oder weicht stark ab, ist das interne Lademodul defekt und muss getauscht werden. 4. Batteriestrang auf kurzgeschlossene oder defekte Zellen untersuchen und betroffene Blöcke ersetzen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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