Eltek / Energiemanagement

Flatpack2 48/2000 WOR HE (241115.805) Geräteinformationen & Support

Der Eltek Flatpack2 48/2000 WOR HE (241115.805) ist ein hocheffizientes, hot-plug-fähiges Schaltnetzteilmodul für Telekommunikationsnetze mit 2000W Ausgangsleistung bei 48VDC.

Geräteübersicht

Hersteller
Eltek
Gerätemodell
Flatpack2 48/2000 WOR HE (241115.805)
Gerätetyp
Energiemanagement
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Eltek Flatpack2 48/2000 WOR HE (241115.805) Offizielle Produktansicht 1

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (Netzeingangsfehler / Spannung außerhalb des Bereichs)
Grüne LED AUS, Rote LED leuchtet dauerhaft
AC-Eingangsspannung unter 85 VAC oder über 300 VAC; Netzausfall; vorgeschalteter Leitungsschutzschalter (MCB) ausgelöst; Wackelkontakt an Klemmen.
1. AC-Eingangsspannung an der Rückwandplatine mit einem Multimeter prüfen (Sollwert: 85-300 VAC True-RMS). 2. Vorgeschalteten Leitungsschutzschalter (MCB) und Überspannungsableiter (SPD) auf Auslösung kontrollieren. 3. Gleichrichtermodul ziehen, rückseitige Steckleiste auf Kontaktabbrand oder verbogene Pins prüfen und fest wieder einschieben. 4. Arbeiten benachbarte Module an derselben Phase einwandfrei, liegt ein interner PFC-Defekt vor; Gleichrichter ersetzen.
OVP_LOCKOUT (DC-Ausgangsüberspannung / HVSD-Abschaltung)
Grüne LED AUS, Rote LED leuchtet dauerhaft
DC-Sammelschienenspannung hat die Hardware-Abschaltschwelle überschritten (typisch 59,0-59,5 VDC); interner Regelkreisfehler; selektive HVSD-Auslösung durch defektes Parallelmodul.
1. Sollwerte und Istwerte der DC-Spannung am Smartpack/Smartpack2-Controller überprüfen. 2. Betroffenes Modul für 5 Sekunden herausziehen, um interne Kondensatoren zu entladen und die Hardware-Verriegelung zurückzusetzen, danach wieder einstecken. 3. Schaltet das Modul nach Wiedereinsetzen sofort wieder auf Rot und treibt die Spannung hoch, ist die interne Regelung defekt; Modul austauschen. 4. Lösen mehrere Einheiten parallel aus, prüfen, ob die Batteriesicherungen ausgelöst haben (fehlende Pufferwirkung der Batterie).
HIGH_TEMP (Übertemperaturschutz / Thermische Leistungsreduzierung und Abschaltung)
Gelbe LED leuchtet dauerhaft (Derating); Rote LED dauerhaft EIN, Grüne AUS (thermische Notabschaltung)
Umgebungstemperatur im Schrank zu hoch (>55°C); Ansaugfilter durch Staub verstopft; Lüfterdrehzahl degradiert; blockierter Abluftkanal führt zu Überhitzung der Kühlkörper.
1. Funktion der Raumklimatisierung oder Schranklüftung (FCU) prüfen; Ansaugluft muss unter 45°C liegen. 2. Staubfilter der Baugruppenträger reinigen und interne Kühlrippen mit Druckluft von Ablagerungen befreien. 3. Freie Luftzirkulation von der Front- zur Rückseite sicherstellen (keine störenden Kabelstränge). 4. Meldet das Modul den Fehler bereits im kalten Zustand, ist der interne NTC-Sensor defekt; Gleichrichter tauschen.
FAN_FAIL (Lüfterausfall / Tachometersignal fehlerhaft)
Gelbe LED leuchtet dauerhaft (oder blinkt mit 1 Hz)
Mechanische Blockierung oder Lagerschaden des internen 48V-DC-Lüfters; Fremdkörper in den Schaufeln; Ausfall des Tachometersignals (Hall-Sensor); defekte Lüfteransteuerung auf der Hauptplatine.
1. Lüftergitter an der Vorderseite auf Fremdkörper prüfen; bei abgeschaltetem Modul die Lüfterflügel von Hand drehen, um Leichtgängigkeit zu prüfen. 2. Lüftertest über das Smartpack-Menü ausführen und prüfen, ob die Drehzahl auf das Maximum hochgeregelt wird. 3. Dreht der Lüfter normal, der Fehler bleibt jedoch aktiv, fehlt das Tachosignal; Lüfterbaugruppe austauschen. 4. Läuft auch ein Ersatzlüfter nicht an, ist die Ansteuerschaltung auf der Leiterplatte defekt; Gleichrichter tauschen.
CAN_COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsstörung / Modul verloren)
Grüne LED leuchtet dauerhaft, Gelbe LED blinkt (0,5 Hz - 1 Hz)
Schlechter Kontakt der CAN-Pins an der Rückwandplatine; Kurzschluss oder Unterbrechung auf dem CAN-Bus; fehlender oder defekter 120-Ohm-Abschlusswiderstand; Smartpack-Controller defekt; interner CAN-Transceiver beschädigt (Modul fällt in Standalone-Modus).
1. Modul fest herausziehen und wieder einrasten lassen; Verriegelungshebel prüfen, um sauberen Kontakt der CAN-Pins sicherzustellen. 2. Prüfen, ob alle Module gleichzeitig die Verbindung verloren haben: falls ja, Flachbandkabel zum Smartpack und die 120-Ohm-Abschlusswiderstände kontrollieren. 3. Bei spannungslosem Bus den Widerstand zwischen CAN_H und CAN_L messen (Sollwert ca. 60 Ohm bei zwei parallelen 120-Ohm-Abschlüssen). 4. Das Modul in einen funktionierenden Steckplatz versetzen; wandert der Fehler mit, ist der interne CAN-Transceiver defekt; Gleichrichter austauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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