Eltek / DC-Stromversorgungssysteme

Eltek Smartpack S Controller Geräteinformationen & Support

Der Eltek Smartpack S (Artikelnummer: 242100.400) ist eine hochzuverlässige, steckbare Miniatur-Digitalsteuereinheit für kompakte DC-Telekom-Stromversorgungssysteme. Er arbeitet in einem weiten Versorgungsbereich von 18 V bis 60 V DC, nutzt eine High-Speed-CAN-Bus-Topologie zur Synchronisation von Gleichrichtern und bietet eine umfassende Ethernet-basierte SNMPv3/Web-Fernverwaltung mit fortschrittlichem Batterie-Lebenszyklusmanagement.

Geräteübersicht

Hersteller
Eltek
Gerätemodell
Eltek Smartpack S Controller
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Eltek Smartpack S Controller Kompakte Systemüberwachungseinheit (242100.400)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

HMI-Anzeigetyp
OLED High Definition Digital Display
Interner Kommunikationsbus
CAN Bus High-Speed Digital Interconnection
Netzwerk-Fernüberwachungsschnittstelle
Ethernet 10/100M RJ45 (Web/SNMPv3 Supported)
Erweiterte Batteriemanagementfunktionen
Advanced Smart Battery Care & Auto Float Algorithm
Potenzialfreie E/A-Kontakte
6 User-Programmable Dry Contact I/O Ports
DC-Arbeitsspannung
18V DC ~ 60V DC Wide Operating Range

Alarme & Störungsbehebung

COMM_FAIL_CAN (CAN-Bus-Kommunikationsfehler)
Gelbe Warning-LED leuchtet dauerhaft, gelbe Gleichrichter-LED blinkt
Unterbrechung des internen CAN-Busses zwischen Controller und Gleichrichtern/Peripherie, falscher Abschlusswiderstand oder Backplane-Kontaktschaden
1. Festsitz des Smartpack S Controllers im Baugruppenträger prüfen und fest nachstecken. 2. Den 120-Ohm-CAN-Abschlusswiderstand am Rack überprüfen. 3. Widerstand zwischen CAN_H und CAN_L im spannungslosen Zustand messen (Sollwert ca. 60 Ohm). 4. Gleichrichtermodule einzeln ziehen, um den fehlerhaften Transceiver zu identifizieren.
MAINS_FAIL (Netzausfall AC)
Rote Alarm-LED leuchtet dauerhaft, grüne Power-LED über Batterie versorgt
Vorgelagerter Stromausfall, Auslösen des AC-Leitungsschutzschalters, Unterspannung (<85VAC) oder Phasenausfall
1. Netzspannung (L-N / L-L) an der Wechselstromverteilung messen. 2. Zuleitungssicherungen und Überspannungsschutz (SPD) auf Auslösung prüfen. 3. Die vom Smartpack S erfassten Spannungswerte im Menü abgleichen. 4. Falls Eingangsspannung korrekt, Alarm-Schwellwerte für Unter-/Überspannung im Controller prüfen.
LVBD_ACTIVE (Tiefentladeschutz Batterie Ausgelöst)
Rote Alarm-LED leuchtet dauerhaft, Summer aktiv, LVBD-Schütz geöffnet
Längerer Netzausfall führte zu Tiefentladung der Batterie unter Abschaltschwelle (z.B. 43,2V), Schütz zum Schutz getrennt
1. Notstromaggregat anschließen, um Gleichrichter mit AC zu versorgen. 2. Prüfen, ob das Schütz nach Spannungswiederkehr oberhalb der Zuschaltschwelle automatisch schließt. 3. Falls Schütz nicht schließt, 'Manual LVD Reconnect' am Controller ausführen. 4. Ladestrombegrenzung überwachen, um thermische Überlastung der Batterien zu vermeiden.
BATT_TEMP_HIGH (Batterie-Übertemperatur Alarm)
Gelbe Warning-LED blinkt; bei Überschreiten der Abschaltschwelle rote Alarm-LED dauerhaft
Ausfall der Raumklimatisierung, thermisches Durchgehen (Thermal Runaway), defekter NTC-Sensor oder Kurzschluss am Sensorkabel
1. Batterieblöcke mit Infrarot-Thermometer auf Überhitzung oder Aufblähung prüfen. 2. Funktion der Klimaanlage prüfen und temperaturgeführte Ladespannungsanpassung kontrollieren. 3. NTC-Temperaturfühler am Smartpack S abklemmen und Widerstand messen (typisch 10 kOhm bei 25°C). 4. Bei Verdacht auf thermisches Durchgehen den Batteriesicherungsschalter sofort trennen.
RECT_FAIL (Gleichrichtermodul-Fehler)
Rote Alarm-LED am Controller leuchtet dauerhaft, rote LED am betroffenen Flatpack2 leuchtet
Defekt in der internen Leistungselektronik, Überspannungsabschaltung (HVSD), Lüfterblockade oder durchgebrannte Ausgangssicherung
1. Im Smartpack S Alarmmenü den spezifischen Fehlercode prüfen (z.B. HVSD, Lüfterausfall, Übertemperatur). 2. Modul entriegeln, herausziehen und rückseitige Steckleiste auf Kontaktabbrand prüfen. 3. Lüfter auf Leichtgängigkeit prüfen, Modul nach 3 Minuten Wartezeit wieder einsetzen (Kaltstart). 4. Bleibt die rote LED aktiv und liefert das Modul keinen Strom, Gleichrichter gegen Flatpack2-Ersatzteil tauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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