Dpc / Energiemanagement

DUMC-4850H Geräteinformationen & Support

Das DUMC-4850H ist ein kompaktes 1U -48V 50A getaktetes Gleichstrom-Stromversorgungssystem für Telekommunikations-Zugangsnetze, Mobilfunkstandorte und industrielle Edge-Computing-Knoten.

Geräteübersicht

Hersteller
Dpc
Gerätemodell
DUMC-4850H
Gerätetyp
Energiemanagement
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
DPC DUMC-4850H Offizielles Hardware-Foto auf weißem Hintergrund Ansicht 5

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

AC-Eingangsspannungsbereich
85VAC ~ 300VAC (Nenn 220VAC) VAC
Intelligente Überwachungs-Steuereinheit
DK04 Integrierte Steuereinheit
Kühlmethode
Geräuscharme temperaturgeregelte Kühlung
Nennausgangsspannung
-48VDC VDC
Nennausgangsstrom
50A (Systemleistung 2.9kW)
Verwaltbare Gleichrichteranzahl
1 × 50A (Integrierter DZY-4850HI Gleichrichter)

Alarme & Störungsbehebung

RECT-FAIL
Gleichrichter-Störungs-LED dauerhaft ROT, CSU-Alarm-LED blinkt GELB
Defekt interner Leistungshalbleiter, Verriegelung durch Ausgangsüberspannung, Fehler der PFC-Stufe oder Blockade des internen Lüfters.
1. Lufteinlässe auf Blockaden prüfen und reinigen; 2. Ereignisprotokoll in der CSU analysieren. Bei Überspannung AC-Schalter für 3 Min. öffnen und wieder einschalten; 3. Leuchtet die rote LED weiter, Modul im Hot-Swap tauschen.
AC-MAINS-FAIL
CSU-Hauptalarm-LED dauerhaft ROT, grüne Betriebs-LEDs der Gleichrichter AUS
Netzausfall des Versorgers, Auslösung des AC-Eingangsschutzschalters, defekter Überspannungsableiter oder Spannung außerhalb 85–300VAC.
1. Prüfen Sie die AC-Eingangsspannung mit einem Multimeter an den Anschlussklemmen; 2. Überspannungsschutzmodul (SPD) kontrollieren (bei roter Anzeige austauschen); 3. Umschaltung auf Notstromaggregat prüfen und Batterieentladung überwachen.
DC-VOLT-LOW
CSU-Hauptalarm-LED dauerhaft ROT, Summer ertönt kontinuierlich
Langanhaltende Batterieentladung hat die DC-Busspannung unter den Alarmschwellenwert (typisch -45,0VDC) gesenkt; Lastabwurf steht bevor.
1. Sofort ein mobiles Notstromaggregat an den AC-Eingang anschließen; 2. Vergewissern Sie sich, dass keine Kurzschlüsse oder extremen Überlasten im DC-Netz vorliegen; 3. Vorbereitung von Schutzmaßnahmen für Kernkomponenten vor dem Ansprechen des LVD-Schützes.
BATT-TEMP-HIGH
CSU-Hauptalarm-LED dauerhaft GELB
Ausfall der Batteriefach-Klimatisierung, unzureichende Belüftung, Zellenschluss mit drohendem thermischen Durchgehen oder Defekt des NTC-Fühlers.
1. Kühlgeräte und Lüfter des Batteriefachs überprüfen; 2. Batterieblöcke mit einer Wärmebildkamera auf lokale Heißstellen untersuchen; 3. Bei aufgeblähten Gehäusen oder extremer Hitze den Batterie-Trennschalter sofort öffnen und Erhaltungsspannung senken.
LLVD-DISENGAGE
CSU-Hauptalarm-LED dauerhaft GELB, Statusanzeige LLVD aktiv
Batterieentladung hat den parametrierten LLVD-Grenzwert (-44,0VDC) erreicht; der Lastabwurfschütz hat ausgelöst, um unkritische Verbraucher abzutrennen.
1. Sicherstellen, dass ausschließlich unkritische Verbraucher getrennt wurden und die Hauptübertragung weiterläuft; 2. Netzreparatur beschleunigen oder Ersatzstrom einspeisen; 3. Nach Spannungswiederkehr schaltet das Schütz automatisch zu.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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