Dpc / DC-Stromversorgungssysteme

DPC DZY-48/50HI Telecom Rectifier Module Geräteinformationen & Support

Das DPC DZY-48/50HI ist ein hochfrequentes Industrie-Telekom-Gleichrichtermodul mit voll digitalisierter Weichschalt-Topologie, das einen einphasigen AC-Eingang von 90V bis 290V in einen stabilen nominalen -48V DC-Ausgang wandelt und 50A Dauerstrom sowie 2900W Nennleistung für Telekom-Schränke und DC-Stromversorgungsanlagen bereitstellt.

Geräteübersicht

Hersteller
Dpc
Gerätemodell
DPC DZY-48/50HI Telecom Rectifier Module
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
DPC DZY-48/50HI Telekom-Gleichrichtermodul 48V 50A 2900W Schaltnetzteil

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennausgangsleistung
2900W Nominal Telecom Rectifier Output Power
DC-Nennausgangsspannung
-48V DC (Nominal -53.5V DC, Range -43V ~ -58V DC)
Nennausgangsstrom
50A Continuous Constant Current Output Capability
Wandlungswirkungsgrad
≥ 95.2% High-Frequency Soft-Switching Conversion Efficiency
AC-Eingangsspannungsfenster
90V AC ~ 290V AC Single-Phase Wide Grid Tolerance
Hot-Swap-Fähigkeit
Slide-in Hot-Swap with Digital Active Load Sharing (<3%)

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (AC-Netzeingangsfehler)
Betriebs-LED (Grün) AUS, Alarm-LED (Gelb) AN oder Störungs-LED (Rot) dauerhaft AN
Netzausfall, Eingangsspannung außerhalb des Bereichs (<85VAC oder >300VAC), Modul-Eingangsschutzschalter ausgelöst, Kontaktfehler an der Backplane
1. Messen Sie die AC-Phasenspannung an den Klemmen des Baugruppenträgers auf Einhaltung des Bereichs 85VAC-300VAC. 2. Prüfen Sie, ob der vorgeschaltete Netztrennschalter und der Modulleitungsschutzschalter eingeschaltet sind. 3. Ziehen Sie das Modul heraus, prüfen Sie die Backplane-Steckverbinder auf Beschädigungen und setzen Sie es wieder fest ein.
DC_OVP (DC-Ausgangsüberspannungsabschaltung)
Störungs-LED (Rot) dauerhaft AN, Betriebs-LED (Grün) AUS
Fehler im PWM-Regelkreis, Optokoppler-Defekt, fehlerhafte OVP-Schwellwerteinstellung des Controllers oder externe Überspannung löst Hardware-Selbsthaltung aus (>59,5VDC)
1. Ziehen Sie das defekte Modul heraus und warten Sie 30 Sekunden, bis sich die Kondensatoren entladen haben, um die Sperre zurückzusetzen. 2. Überprüfen Sie am Systemcontroller (CSU), ob Ladespannung und OVP-Schwelle im Sollbereich liegen (58,5V-60,0V). 3. Schieben Sie das Modul wieder ein; schaltet es sofort wieder mit roter LED ab, liegt ein interner Hardwareschaden vor; Modul tauschen.
OTP (Übertemperaturschutz und Abschaltung)
Alarm-LED (Gelb) dauerhaft AN, Betriebs-LED (Grün) blinkt oder AUS
Zu hohe Schrank- oder Raumumgebungstemperatur (>65°C), verstopfter Zuluft-Staubfilter, verdeckte Lüftungsschlitze oder Staubablagerungen auf den internen Kühlkörpern
1. Klimaanlage des Betriebsraums prüfen, um die Zulufttemperatur am Schrank auf ca. 25°C zu senken. 2. Staubfilter der Schrankfront reinigen und die Wabenlüftungsschlitze der Modulfrontblende absaugen. 3. Freie Luftzirkulation vor und hinter dem Subrack sicherstellen; nach Abkühlung schaltet das Modul automatisch wieder ein.
FAN_FAIL (Lüfter blockiert / Tachosignalausfall)
Alarm-LED (Gelb) blinkt schnell (2Hz) oder Störungs-LED (Rot) dauerhaft AN
Lagerverschleiß/Festfressen des Lüfters, Fremdkörper in den Flügeln, Tachosignalleitung unterbrochen oder interner PWM-Lüftertreiberkreis defekt
1. Modul ziehen und Flügelräder auf Fremdkörper prüfen; Leichtgängigkeit vorsichtig mit einem isolierten Werkzeug testen. 2. Prüfen Sie, ob der interne 3-Pin/4-Pin-Lüfterstecker fest auf der Steuerplatine sitzt. 3. Modul wieder einsetzen und bestromen; läuft der Lüfter nicht an oder bleibt der Alarm bestehen, Lüfterbaugruppe oder Modul austauschen.
CAN_COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsabbruch / Stromaufteilungsfehler)
Betriebs-LED (Grün) dauerhaft AN, Alarm-LED (Gelb) blinkt langsam (0.5Hz)
Oxidation an CAN-Bus-Pins der Backplane, fehlender 120-Ohm-Abschlusswiderstand, Modul-Adresskonflikt oder Defekt der CSU-Schnittstelle; führt zu autonomem Notbetrieb und Lastaufteilungsfehler >10%
1. Prüfen Sie in der Gleichrichter-Übersicht des Controllers (CSU), ob die Modul-ID als offline angezeigt wird oder ein Adresskonflikt vorliegt. 2. Ziehen Sie das Modul und reinigen Sie die hinteren CAN-Signalkontakte mit Isopropanol; Backplane-Buchse auf verbogene Pins prüfen. 3. Prüfen Sie die 120-Ohm-CAN-Bus-Abschlusswiderstände am Baugruppenträger; Modul wieder einrasten. Bleibt der Fehler, CSU oder Modul austauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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