Dpc / DC-Stromversorgungssysteme

DPC DZY-48/50H III Telecom Rectifier Module Geräteinformationen & Support

Das DPC DZY-48/50H III ist ein industrielles 2900W -48V/50A Schaltnetzteil-Gleichrichtermodul für BTS- und Gleichstromversorgungs-Schränke. Durch digitale DSP-Regelung und Weichschalt-Topologie wandelt es Netzstrom von 85V bis 300V AC in stabilisierte -48V DC um und unterstützt Hot-Swap-Betrieb sowie aktive autonome Stromaufteilung.

Geräteübersicht

Hersteller
Dpc
Gerätemodell
DPC DZY-48/50H III Telecom Rectifier Module
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
DPC DZY-48/50H III Telekom-Gleichrichtermodul -48V 50A 2900W Hot-Swap-Netzteil

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennausgangsleistung
2900W industrial telecom-grade rated output power
DC-Nennausgangsspannung
-48V DC (float/equalize charge range -42V to -58V DC)
Nennausgangsstrom
50A continuous stable high-current supply
Wandlungswirkungsgrad
≥ 95.5% digital high-frequency soft-switching conversion efficiency
AC-Eingangsspannungsfenster
85V AC to 300V AC (ultra-wide single-phase AC adaptive)
Hot-Swap-Fähigkeit
Fully digital intelligent hot-swappable design with autonomous current sharing control

Alarme & Störungsbehebung

AC_IN_ERR (AC-Netzeingang abnormal/Ausfall)
Grüne POWER-LED AUS, gelbe ALARM-LED leuchtet dauerhaft, rote FAULT-LED AUS
Netzausfall, AC-Eingangsspannung außerhalb des Toleranzbereichs (<85 VAC oder >300 VAC), Auslösung des AC-Leitungsschutzschalters oder lose Phasenleiterklemme
1. AC-Eingangsspannung (L-N) an der Backplane-Buchse mit einem True-RMS-Multimeter auf Einhaltung des Bereichs von 85–290 VAC prüfen. 2. Sicherungsautomaten des Moduls und vorgeschalteten Überspannungsschutz (SPD) auf Auslösung kontrollieren. 3. Klemmenverbindungen auf lose Schrauben, Korrosion oder Brandspuren untersuchen und nachziehen. 4. Modul entriegeln, herausziehen und Blind-Mate-Steckkontakte auf Deformierung oder Abbrand prüfen.
DC_OVP_LOCK (DC-Ausgangsüberspannungs-Selbsthaltung)
Grüne POWER-LED blinkt, gelbe ALARM-LED AUS, rote FAULT-LED leuchtet dauerhaft
Unterbrechung des Spannungsrückkopplungskreises, Defekt der PWM-Regelung oder Rückspeisung einer Fremdspannung über 59,5V ±0,5V durch parallele Module
1. AC-Sicherungsautomat des Moduls ausschalten, 3 Minuten warten, bis Zwischenkreiskondensatoren entladen sind, dann wieder einschalten. 2. Verriegelt das Modul erneut sofort mit roter FAULT-LED, die DC-Sammelschienenspannung mit einem kalibrierten Multimeter messen. 3. Liegt die Busspannung im Normbereich (~53,5V), liegt ein interner Sensierungs- oder Halbleiterdefekt vor; Modul austauschen. 4. Weist die gesamte Sammelschiene Überspannung auf, Sollwerte für Erhaltungsladung an der zentralen Steuereinheit (CSU) prüfen.
OTP (Kühlkörper-Übertemperaturschutz)
Grüne POWER-LED AN, gelbe ALARM-LED AN, rote FAULT-LED AUS (Leistungsbegrenzung; dauerhaft ROT bei Notabschaltung)
Raumtemperatur übersteigt 55°C, Zuluftfilter der Stromversorgungsbucht verstopft, Warmluftabfuhr behindert, verschmutzter interner Kühlkörper oder defekter NTC-Sensor
1. Funktion der Raumklimatisierung prüfen und Ein-/Auslasstemperaturen mit einem Infrarot-Thermometer erfassen. 2. Staubfilter an der Gehäusefront reinigen oder ersetzen, um laminaren Kühlluftstrom sicherzustellen. 3. Modul aus dem Baugruppenträger ziehen und Kühlrippen mit Druckluft von Staubablagerungen befreien. 4. Modul 15 Minuten abkühlen lassen und einstecken; tritt der Fehler bei normaler Raumtemperatur erneut auf, Modul wegen Sensordefekt tauschen.
FAN_FAIL (Lüfterblockade/Drehzahlausfall)
Grüne POWER-LED AN, gelbe ALARM-LED blinkt (1 Hz), rote FAULT-LED leuchtet dauerhaft
Fremdkörper in den Lüfterflügeln, Lagerschaden/Blockade des Lüftermotors, gelockerter interner Kabelbaum oder Ausfall des Tachosignals (Hall-Sensor)
1. Lüftungsgitter an der Frontblende auf Fremdkörper untersuchen, die die Lüfterräder mechanisch blockieren. 2. Im laufenden Betrieb prüfen, ob beide Lüfter oder nur ein Einzellüfter ausgefallen sind. 3. Modul spannungsfrei schalten und ziehen; Lüfterflügel mit isoliertem Werkzeug vorsichtig drehen, um Lagerschäden zu erfühlen. 4. Dreht sich der Lüfter widerstandsfrei und der Alarm bleibt bestehen, ist der Hallsensor oder der PWM-Treiber defekt; Lüftereinheit oder Modul austauschen.
COMM_FAIL (CAN-Bus-Kommunikationsausfall / Lastteilungsfehler)
Grüne POWER-LED AN, gelbe ALARM-LED blinkt langsam (0,5 Hz), rote FAULT-LED AUS
Kontaktproblem der CAN-Bus-Pins am Backplane-Stecker, Ausfall/Neustart der Systemsteuerung (CSU), fehlender 120-Ohm-Abschlusswiderstand oder Moduladresskonflikt
1. Prüfen, ob das Display der Steuereinheit (CSU) aktiv ist; bei Absturz oder Displayausfall Steuerungsmodul neu starten. 2. Rectifier-Modul ca. 10 cm herausziehen, CAN-Signalkontakte auf Verschmutzung/Beschädigung prüfen, reinigen und fest verriegeln. 3. Im Menü der CSU den Befehl „Gleichrichter neu scannen / Adressierung aktualisieren“ ausführen. 4. Im spannungsfreien Zustand den Abschlusswiderstand zwischen CAN_H und CAN_L messen (Sollwert: ~60 Ohm bei zwei parallelen 120-Ohm-Terminatoren).

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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