Dpc / DC-Stromversorgungssysteme

DPC 6U Embedded Telecom DC System Geräteinformationen & Support

Das integrierte 6HE-Gleichstromsystem DPC ist eine robuste 19-Zoll-Telekom-Stromversorgungsanlage mit einer Nennleistung von -48 V 150 A, ausgestattet mit mehrkanaligem AC-Überspannungsschutz, DC-Leitungsschutzschaltern und einer intelligenten Überwachungssteuerung.

Geräteübersicht

Hersteller
Dpc
Gerätemodell
DPC 6U Embedded Telecom DC System
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Integriertes 6HE-Telekom-Gleichstromversorgungssystem DPC (-48 V 150 A 19-Zoll-Baugruppenträger)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Systemausgangsleistung
150 A
Nennausgangsspannung
-48 VDC
Ausgangsspannungsbereich
-42 ~ -58 VDC
AC-Eingangsspannungsbereich
90 ~ 290 VAC (three-phase/single-phase compatible input)
Gleichrichter-Steckplätze
3 Slots (Supports DPC 50A rectifiers)
Systemüberwachungs-Controller
DK04 / DK03 power system central monitoring module

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (Netzausfall / Phasenausfall AC)
CSU-Alarm-LED leuchtet rot; Gleichrichter-Netz-LED grün aus, gelbe Alarm-LED an
Netzausfall, Auslösung des vorgeschalteten AC-Leitungsschutzschalters, Überspannungsschutz defekt oder lose Klemmen mit Phasenausfall
1. Messen Sie die Außenleiter- (380 V ±15 %) und Phasenspannungen (220 V ±15 %) am AC-Eingangsklemmblock mit einem Multimeter. 2. Prüfen Sie den AC-Eingangsschutzschalter (MCB); nach Ausschluss von Kurzschlüssen wieder einschalten. 3. Statusfenster des Überspannungsschutzes (SPD) prüfen; Patronen bei roter Anzeige umgehend tauschen. 4. Status der USV/Netzumschaltung (ATS) oder des Notstromaggregats prüfen und auf Ersatznetz schalten.
HVSD_LOCKOUT (Hardware-Sperre wegen DC-Überspannung)
FAULT-LED des betroffenen Gleichrichters leuchtet dauerhaft rot; Ausgang verriegelt auf 0 V, CSU schlägt Alarm
Defekt im internen PWM-Spannungsregelkreis des Gleichrichters, Optokoppler-Ausfall oder Überspannungstransiente über 59,5 V
1. Identifizieren Sie den Steckplatz des gesperrten Gleichrichtermoduls auf dem Display des CSU-Controllers. 2. Ziehen Sie das Modul aus dem 6U-Baugruppenträger und warten Sie 3 Minuten auf die Entladung der Kondensatoren. 3. Modul wieder einsetzen; bleibt die HVSD-Sperre aktiv, tauschen Sie das Modul gegen eine Reserveeinheit aus. 4. Erhaltungslade- und Starkladespannungen in der CSU prüfen (-53,5 V bis -56,4 V Sollwert).
LLVD_ACTIVE (Niederspannungs-Lasttrennung LLVD aktiv)
CSU-Alarm-LED leuchtet rot; Auslöseanzeige des LLVD-Schützes aktiv (Schütz geöffnet)
Längerer Stromausfall und Tiefentladung der Batterie bis zur Abschaltschwelle (-43,2 V bis -44,0 V); Schütz öffnet zum Lastabwurf
1. Prüfen Sie umgehend, ob das Notstromaggregat angelaufen ist; andernfalls manuell starten. 2. Batteriespannung überwachen; nähert sich diese der BLVD-Schwelle (-42,0 V), mobiles Notstromaggregat anschließen. 3. Nach Netzwiederkehr prüfen, ob Gleichrichter starten und das LLVD-Schütz automatisch zuschaltet. 4. Schließt das Schütz nicht, Sicherung des Spulensteuerkreises und Hilfskontakte überprüfen.
CAN_COMM_ERR (CAN-Bus-Kommunikationsfehler & Stromunsymmetrie)
Gelbe ALM-LED am Gleichrichter blinkt (1 Hz); CSU-COMM-LED blinkt rot oder ist aus, Modul offline
Kontaktfehler der CAN-Bus-Pins auf der 6U-Rückwand, loses Flachbandkabel, 120-Ohm-Abschlusswiderstand defekt oder CAN-Transceiver-Chip blockiert den Bus
1. Sicherstellen, dass alle Gleichrichtermodule fest in den 6U-Träger eingeschoben und verschraubt sind. 2. Bus-Abschlusswiderstand zwischen CAN_H und CAN_L im spannungslosen Zustand messen (Sollwert ca. 60 Ω durch zwei parallele 120-Ω-Widerstände). 3. Gleichrichtermodule einzeln ziehen; stellt sich die Kommunikation nach Ziehen eines Moduls wieder her, dieses ersetzen. 4. Verbindungskabel zwischen CSU-Controller und Rückwandplatine abziehen und neu arretieren.
RECT_FAN_FAIL (Gleichrichterlüfter blockiert & thermische Leistungsreduzierung)
Gelbe ALM-LED am Gleichrichter leuchtet; schaltet bei thermischer Abschaltung auf rote FAULT-LED; Lüfter steht oder schleift
Lufteinlassfilter durch Staub verstopft, Lüfterlager festgelaufen, PWM-Steuerung oder Hall-Sensor defekt, was zur Schutzabregelung führt
1. Lufteinlassgitter an der Modulfront prüfen; Staub mit Antistatikpinsel und Sauger entfernen. 2. Prüfen, ob das Lüfterrad frei dreht; bei mechanischem Widerstand Lüftereinheit durch Originalersatzteil tauschen. 3. Modultemperatur an der CSU ablesen; dreht der Lüfter, aber die Temperatur bleibt über 75 °C, Raumklimatisierung prüfen. 4. Zeigt die Drehzahlüberwachung nach Lüftertausch weiterhin 0 U/min an, Modultreiber defekt; Gleichrichter austauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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