Delta / DC-Stromversorgungssysteme

Delta ESR-48/56B FC Geräteinformationen & Support

Das Delta ESR-48/56B FC ist ein industrielles, hot-swap-fähiges Schaltnetzteil-Gleichrichtermodul mit aktiver PFC und hochfrequenter Soft-Switching-Topologie, ausgelegt für die Umwandlung von AC-Netzspannung (90V-300V AC) in einen stabilen nominalen -48V DC-Ausgang mit bis zu 56A/3000W für geschäftskritische Telekommunikationsstandorte.

Geräteübersicht

Hersteller
Delta
Gerätemodell
Delta ESR-48/56B FC
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Delta ESR-48/56B FC Telecom-Gleichrichtermodul 48V 56A 3000W

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennausgangsleistung
3000W Heavy Duty Output Power
DC-Nennausgangsspannung
-48V DC (Wide Adjustment: 42V ~ 58V DC)
Nennausgangsstrom
56A Heavy Duty Constant Current Output
AC-Eingangsspannungsbereich
90V AC ~ 300V AC (Harsh Grid Compatible)
Wandlungswirkungsgrad
≥ 93.5% (Full-Load Stable Efficiency)
Kühlverfahren
Built-in Temperature Controlled Smart Fan

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (AC-Eingangsstörung / Ausfall)
Grüne LED (Normal) AUS, Gelbe LED (Schutz) EIN oder BLINKT
Netzausfall, Netzspannung außerhalb des Grenzwerts (<85VAC oder >300VAC) oder AC-Leitungsschutzschalter ausgelöst.
1. Prüfen, ob der AC-Leitungsschutzschalter (MCB) für den jeweiligen Modulplatz ausgelöst hat. 2. L-N Eingangsspannung am Baugruppenträger-Rückwandverbinder messen (Sollbereich: 85-300VAC). 3. Gleichrichtermodul entnehmen und fest neu einrasten. Bleibt die Störung bestehen, Modul austauschen.
DC_OVP (DC-Ausgangsüberspannung Selbsthaltung / HVSD)
Grüne LED (Normal) AUS, Rote LED (Alarm) DAUERHAFT EIN
Defekt im internen PWM-Regelkreis oder DC-Spannungsspitze über Hardwareschwellenwert (59,5V ± 0,5VDC), die eine bistabile Abschaltung auslöst.
1. Betroffenes Modul herausziehen und AC-Versorgung für mind. 30 Sekunden trennen, um die Kondensatoren zu entladen und den HVSD-Latch zurückzusetzen. 2. DC-Busspannung messen, um auszuschließen, dass der System-Controller oder ein anderes Modul die Spannung über 58VDC treibt. 3. Modul wieder einsetzen. Verriegelt das Modul sofort wieder mit roter LED in DC_OVP, liegt ein interner Defekt vor; Modul tauschen.
OTP_SHUTDOWN (Übertemperaturabschaltung)
Gelbe LED (Schutz) DAUERHAFT EIN, Grüne LED AUS oder abwechselnd
Lufteinlassgitter blockiert, übermäßige Schrankschranktemperatur (>65°C), Luftstrom behindert oder Heißleiter am Leistungshalbleiter-Kühlkörper ausgelöst.
1. Frontseitige Staubfilter und Lüftungsgitter des Baugruppenträgers kontrollieren und gründlich reinigen. 2. Schrankklimatisierung prüfen und sicherstellen, dass die Zulufttemperatur unter 45°C sinkt. 3. Kühlkörper abkühlen lassen; das Modul geht bei normalisierter Temperatur automatisch wieder in Betrieb. Erscheint der Fehler direkt bei Kaltstart, Modul wegen defektem NTC-Sensor austauschen.
FAN_FAIL (Lüfter blockiert / Tachosignal-Fehler)
Gelbe LED (Schutz) BLINKT (1Hz), Grüne LED EIN (Leistungsbegrenzung)
Mechanische Blockierung des Lüfterrades durch Fremdkörper, Lüfterkabel gelöst, Lagerschaden oder Ausfall des internen Tachosignals.
1. Frontgitter auf Fremdkörper, Kabelreste oder Staubablagerungen kontrollieren, die das Lüfterrad mechanisch blockieren. 2. Status am System-Controller (CSU/Orion) abfragen und prüfen, ob der Lüfter anläuft oder Schleifgeräusche verursacht. 3. Steht der Lüfter trotz freier Mechanik still, Modul herausziehen und die Lüfterbaugruppe oder das gesamte Gleichrichtermodul austauschen.
CAN_COMM_LOST (CAN-Bus Kommunikationsfehler / Lastaufteilungsfehler)
Gelbe LED (Schutz) LANGSAM BLINKEND (0.5Hz), Grüne LED DAUERHAFT EIN (Autonomer Modus)
CAN-Busverbindung zwischen Gleichrichter und System-Controller (CSU) unterbrochen, Baugruppenträger-Pins verbogen/oxydiert, Abschlusswiderstand defekt oder ID-Konflikt.
1. Modul ca. 5 cm herausziehen, hintere Steckleiste auf verbogene Pins oder Brandspuren prüfen und wieder bündig einsetzen und verriegeln. 2. Am CSU-Controller prüfen, ob nur ein Modul oder der gesamte Schrank ausgefallen ist (im Gesamtausfallfall 120-Ohm-Abschlusswiderstand und Flachbandkabel prüfen). 3. Modul in einen funktionierenden Nachbarslot tauschen. Wandert der CAN-Fehler mit dem Modul mit, ist der interne CAN-Transceiver defekt; Modul austauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

Verwandte Fachartikel

Durchsuchen Sie unsere technischen Leitfäden oder senden Sie eine Anfrage zu diesem Modell.

Alle Artikel anzeigen

Benötigen Sie ein Ersatzmodul oder Zusatzequipment?

Gleichen Sie die vollständige Modellbezeichnung, Systemkonfiguration und Kompatibilitätsvorgaben ab, bevor Sie passende Ersatzteile anfragen.

Passende Produkte anfragen

Sie haben ein konkretes Modell und eine Störung vor Ort?

Übermitteln Sie das genaue Modell, den Alarmtext sowie beobachtete Symptome, um relevante Dokumentationen und Kompatibilitätsanforderungen zu ermitteln.

Technischen Support anfordern