Delta / DC-Stromversorgungssysteme

Delta DPR 48/50-G Geräteinformationen & Support

Das Delta DPR 48/50-G ist ein unterbrechungsfrei steckbares (hot-swappable), einphasiges Schaltnetzteil-Gleichrichtermodul in Carrier-Grade-Qualität für moderne Telekommunikations- und Datennetze. Es wandelt weite AC-Eingangsspannungen von 90V bis 300V in eine stabile 53,5V DC-Ausgangsspannung mit einer Nennleistung von 2900W (50A Dauerlast) um und erreicht dabei einen branchenführenden Spitzenwirkungsgrad von 96,2% bei aktiver digitaler Leistungsfaktorkorrektur.

Geräteübersicht

Hersteller
Delta
Gerätemodell
Delta DPR 48/50-G
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
Delta DPR 48/50-G 48V 50A 2900W Hocheffizientes Telekom-Gleichrichtermodul

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Nennausgangsleistung
2900W (50A @ 58V DC)
DC-Nennausgangsspannung
42V DC ~ 58V DC (Nominal 53.5V DC)
Nennausgangsstrom
50A Continuous Constant Current Output
AC-Eingangsspannungsbereich
90V AC ~ 300V AC (Wide AC Input Range)
Wandlungswirkungsgrad
≥ 96.2% (Gold Standard High Efficiency)
Kühlverfahren
Built-in Intelligent Fan (Smart Noise Reduction Speed Control)

Alarme & Störungsbehebung

AC_FAIL (AC-Eingangsfehler / Spannung außerhalb Toleranz)
Grüne LED AUS, gelbe LED leuchtet dauerhaft
Netzausfall, AC-Unterspannung (<85Vac) oder Überspannung (>300Vac), vorgeschalteter LS-Schalter ausgelöst oder lockerer Rückwandstecker
1. AC-Eingangsspannung zwischen L-N an der Rückwand mit True-RMS-Multimeter auf Einhaltung des Nennbereichs (85Vac–300Vac) prüfen. 2. Den zugehörigen Leitungsschutzschalter im AC-Verteilerfeld überprüfen und ggf. wieder einschalten. 3. Gleichrichtermodul entriegeln, Rückwandstecker auf Abbrandspuren prüfen und Modul fest bis zum Anschlag einschieben.
DC_OVP / HVSD (DC-Ausgangsüberspannung / Sicherheitsabschaltung)
Rote LED leuchtet dauerhaft, grüne LED AUS
Defekt im internen Spannungsregelkreis, fehlerhafte Schwebespannungsparameter in der Steuereinheit oder transiente Busüberspannung (>59,5Vdc)
1. Modul für 30 Sekunden vollständig ziehen, um die HVSD-Verriegelungsschaltung spannungslos zu entladen, und neu einstecken. 2. Spannungs-Sollwerte im System-Controller prüfen (Soll-Pufferspannung: 53,5Vdc, HVSD-Abschaltung: 58,5–59,0Vdc). 3. Verriegelt das Modul bei normaler Busspannung sofort erneut mit roter LED, liegt ein interner Defekt vor; Modul austauschen.
OTP / HIGH_TEMP (Übertemperaturschutz / Thermische Abschaltung)
Gelbe LED dauerhaft AN (Leistungsreduzierung); Rote LED dauerhaft AN, grüne LED AUS (Thermisches Abschalten)
Hohe Schrankumgebungstemperatur (>65°C) durch HVAC-Ausfall, verstopfte Staubfilter am Lufteinlass, verbaute Abluftkanäle oder staubige Kühlkörper
1. Raum- und Schrankklimatisierung prüfen; sicherstellen, dass die Zulufttemperatur an der Baugruppe unter 45°C liegt. 2. Frontstaubfilter reinigen und Luftauslassöffnungen an der Baugruppenträger-Rückseite von Hindernissen befreien. 3. Warten, bis die Kühlkörpertemperatur unter die Wiedereinschaltschwelle (~55°C) sinkt, und automatischen Wiederanlauf prüfen.
FAN_FAIL (Lüfterausfall / Rotor blockiert)
Rote LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, gelbe LED AN
Fremdkörper blockiert Lüfterrad, mechanischer Lagerschaden, abgerissene Tacholeitung oder defekte PWM-Treiberstufe auf der Steuerkarte
1. Lüftergitter an der Frontplatte auf Fremdkörper prüfen und sicherstellen, dass die Rotorblätter frei gängig sind. 2. Modul entnehmen und den internen Lüfteranschlussstecker auf festen Sitz und unbeschädigte Kontakte prüfen. 3. Dreht der Lüfter frei, läuft jedoch unter Spannung nicht an oder meldet weiterhin Drehzahlfehler, Lüfterkassette oder Modul tauschen.
COMM_FAIL / CS_ERR (CAN-Bus-Kommunikationsverlust & Lastverteilungsfehler)
Gelbe LED blinkt mit 1 Hz, grüne LED leuchtet dauerhaft
CAN-Bus-Unterbrechung zwischen Gleichrichter und Controller, korrodierte/verbogene Rückwand-Signalpins, fehlender 120-Ohm-Abschlusswiderstand oder autonomer Modus mit ungleicher Lastaufteilung
1. Modul neu stecken und sicherstellen, dass die Signal-Pins an der Rückwandbuchse weder verbogen noch verschmutzt sind. 2. Die 120-Ohm-Abschlusswiderstände an den Enden der CAN-Bus-Verkabelung auf korrekten Anschluss prüfen. 3. Im Controller-Menü prüfen, ob die CAN-ID des Moduls erkannt wird; bleibt der Fehler modular isoliert, Gleichrichtermodul austauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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