Ce+T / DC-Stromversorgungssysteme

CE+T 25kVA Modular Inverter Subrack Geräteinformationen & Support

Das modulare Wechselrichter-Subrack CE+T 25kVA ist ein robustes 19-Zoll-Baugruppenträgersystem, das für die unterbrechungsfreie AC-Stromversorgung in kritischen Telekommunikations- und Industrieanwendungen entwickelt wurde. Ausgelegt für die Aufnahme paralleler TSI- oder Bravo-Wechselrichtermodule, bindet es 48V/60V-Telekom-Batteriebusse und AC-Netzeinspeisungen ein und nutzt eine patentierte bidirektionale Leistungswandlung für unterbrechungsfreie reine Sinusspannung mit integriertem statischem Bypass.

Geräteübersicht

Hersteller
Ce+T
Gerätemodell
CE+T 25kVA Modular Inverter Subrack
Gerätetyp
DC-Stromversorgungssysteme
Controller- / Firmware-Version
Am installierten System abzugleichen
Vollständige Produktspezifikationen anzeigen
CE+T 25kVA Modulares Wechselrichter-Subrack (19-Zoll Rackmontage 48V/60Vdc auf 230V/400Vac TSI/Bravo)

Die nachstehenden Daten entstammen dem aktuellen Produktkatalog. Controller, Softwareversion und Konfiguration des installierten Systems sind separat abzugleichen.

Systemausgangsleistung
25kVA / 20kW modular three-phase / single-phase inverter subrack
DC-Eingangsspannung
48V DC / 60V DC telecom DC battery bus input
Bauform und Montageart
19-inch standard rack-mount heavy-duty subrack (with bypass and static switch)
AC-Nennausgangsspannung
230V AC (single-phase) / 400V AC (three-phase) clean pure sine wave output
Wechselrichter-Steckplätze
Supports hot-swappable parallel operation of multiple Bravo or TSI inverter modules
TSI-Wandlertechnologie
CE+T patented TSI bidirectional power conversion (0 ms seamless transfer between AC mains and battery)

Alarme & Störungsbehebung

AC_MAINS_FAIL (Netzeingangsstörung / Außerhalb Toleranz)
Controller Alarm-LED leuchtet rot, Modul AC-LED aus, DC-LED leuchtet grün
Vorgeschalteter AC-Leitungsschutzschalter ausgelöst, Netzspannung außerhalb Toleranz, Netzfrequenz instabil oder Phasenfolgefehler.
1. Netzspannungen L-N und L-L an den AC-Eingangsklemmen des Baugruppenträgers prüfen (Toleranzbereich 185-265VAC). 2. Vorgeschaltete Sicherungen und interne Schutzschalter des Subracks auf Auslösung kontrollieren. 3. Synchronisationsparameter und Spannungsgrenzwerte über den Inview/T2S Controller auslesen. 4. Prüfen, ob Netz-THD < 5% beträgt, und automatische Rückschaltung von reinem DC-Betrieb auf EPC-Mischbetrieb überwachen.
DC_LOW_VOLT (DC-Unterspannung / Abschaltung LVD droht)
Controller Alarm-LED rot blinkend (1Hz), akustischer Alarm, Modul DC-LED leuchtet gelb
Batteriebank bis zur Entladeschlussgrenze entladen, DC-Schutzschalter ausgelöst, vorgeschaltete Gleichrichter ausgefallen oder Leitungsverluste zu hoch.
1. Vorgelagerte Gleichrichterstation prüfen und Ladespannungen der Pufferbatterien kontrollieren. 2. DC-Spannung direkt an den Kupferschienen der Subrack-Rückwand messen und Leitungsanschlüsse nachziehen. 3. LVD-Abschaltgrenzen in den Konfigurationseinstellungen des Inview/T2S Controllers überprüfen. 4. Bei fortgeschrittener Netzentstörung Notstromaggregat ankoppeln, um eine Komplettabschaltung der Inverter-Lasten zu verhindern.
INV_OVERLOAD (Wechselrichter-Überlast / Umschaltung auf Bypass)
Controller Major-LED leuchtet rot, Modul Output-LED rot blinkend, Bypass-LED leuchtet grün
Gesamtwirkleistung überschreitet 25kVA Nennleistung, Kurzschluss an einem Abgang, Ausfall eines N+1 Redundanzmoduls oder überhöhter Einschaltstrom.
1. Gesamtauslastung (kVA/kW) und Stromaufteilung der Einzelmodule im Inview Controller ablesen. 2. Nachgeschaltete Unterverteiler prüfen, Überlaststromkreise identifizieren und nicht-kritische Verbraucher abwerfen. 3. Feststellen, ob ein Modul defekt ist; defektes Modul im laufenden Betrieb (Hot-Swap) austauschen, um N+1 wiederherzustellen. 4. Sobald Last unter 80% Nennwert sinkt, Alarm über Controller quittieren und Umschaltung von Bypass zurück auf Inverterbetrieb prüfen.
CAN_COMM_FAIL (CAN-Bus Kommunikationsfehler / Sync-Verlust)
Controller Comm-LED leuchtet gelb, Modul Status-LED gelb schnell blinkend (2Hz), Alarm-LED rot an
Abschlusswiderstand des CAN-Busses auf der Rückwandplatine fehlt oder defekt, verbogene Steckerkontakte, defektes Flachbandkabel oder blockierender CAN-Transceiver eines Moduls.
1. 120-Ohm-Abschlusswiderstände am Busende der Rückwand prüfen (Buswiderstand im spannungslosen Zustand muss ca. 60 Ohm betragen). 2. Module nacheinander ziehen und wieder einstecken, um das fehlerhafte Modul zu isolieren, welches den CAN-Bus blockiert. 3. Backplane-Steckverbinder und Kontaktleisten der Einschübe auf verbogene Pins und Fremdkörper untersuchen. 4. Flachband-/RJ45-Patchkabel zum Inview/T2S Controller auf Durchgang prüfen; defektes Modul bei CAN-Transceiver-Fehler ersetzen.
TEMP_HIGH (Modulübertemperatur / Thermische Abschaltung)
Controller Alarm-LED leuchtet rot, betroffene Modul-Status/Fault-LED rot, Lüfter laufen mit Maximaldrehzahl
Lufteinlassfilter stark verstaubt/zugesetzt, Ausfall der Raumklimatisierung (Umgebung > 50°C), interner Lüfterausfall/Blockade oder verstopfte Kühllamellen.
1. Raumklimatisierung kontrollieren und sicherstellen, dass die Zulufttemperatur 25°C beträgt (Dauerbetriebsgrenze max. 40°C). 2. Staubfilterkassetten an der Frontblende reinigen oder ersetzen und hinteren Luftauslass freihalten. 3. Temperaturmesswerte (NTC) der Kühlkörper sowie Lüfterdrehzahl im Inview Controller auslesen. 4. Wenn Lüfter blockiert sind oder Übertemperatur trotz freier Luftwege fortbesteht, betroffenes Modul im laufenden Betrieb tauschen.

Vollständiges Betriebs- und Störungsbehebungshandbuch anfordern

Diese Seite führt die im Feldeinsatz am häufigsten auftretenden kritischen Alarmcodes auf. Vollständige Hersteller-Fehlercodematrizen, detaillierte Schaltpläne und Firmware-Konfigurationshandbücher werden autorisierten Kunden bei Projektbeschaffung und Auslieferung zusammen mit dediziertem FAE-Support bereitgestellt.

Vor-Ort-Daten erfassen

  1. 01

    Exaktes Modell identifizieren

    Erfassen Sie die Daten vom Typenschild, das Systemmodell sowie die Bezeichnung von Controller und Baugruppen.

  2. 02

    Alarmdetails festhalten

    Notieren Sie den vollständigen Alarmtext, LED-Signalfarben, den Zeitpunkt und ob der Fehler dauerhaft ansteht.

  3. 03

    Kürzliche Änderungen dokumentieren

    Erfassen Sie kürzlich durchgeführte Komponententausche, Softwareupdates oder Konfigurationsänderungen.

Erfassen Sie alle in der Systemoberfläche sichtbaren Parameter. Elektrische Messungen, Demontagen und Komponententausche müssen nach Herstellervorgaben und durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.

Ihr Modell und diese Angaben werden in das Anfrageformular übernommen, damit Sie sie vor dem Absenden prüfen können.

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