Rechenzentrumsinfrastruktur

Rechenzentrumsinfrastruktur

Entwickelt für Tier III/IV-Rechenzentren und hochdichte KI-Cluster: 2N-fehlertolerante Stromverteilung, modulare USV-Systeme, Gleichstrom-Sammelschienen, Kaltgangschottung und In-Row-Präzisionskühlung.

Überblick

1. Energetische Herausforderungen moderner Rechenzentren und KI-Cluster

Die Leistungsdichte moderner Server-Racks steigt durch KI-Rechenlasten von 4~8 kW auf 20~50 kW und mehr. Hohe thermische Lasten und plötzliche Lastsprünge erfordern eine kompromisslose Zuverlässigkeit der vorgeschalteten USV-Anlagen und Kühlungssysteme.

Klassische verteilte Stromversorgungskonzepte mit hohen Wandlungsverlusten genügen den heutigen Anforderungen an PUE-Werte ≤ 1,15 und einer Verfügbarkeit von 99,999 % nicht mehr.

2. Standard-Systemarchitektur: 2N-Redundanz und Gangschottung

In der modernen Rechenzentrumsinfrastruktur kommen standardmäßig folgende Systemarchitekturen zum Einsatz:

  1. 2N-Doppelpfad-Architektur: Durchgängige physische Kanaltrennung von der Mittelspannung bis zum Rack-PDU. Statische Transferschalter (STS) mit Umschaltzeiten ≤4 ms ermöglichen unterbrechungsfreie Wartungen im laufenden Betrieb.

  2. Modulare Hochfrequenz-USV und HVDC-Optionen: USV-Module mit 50 kVA/3U Leistungsdichte und bis zu 97,5 % Wirkungsgrad oder 240V/336V-Gleichstrom-Sammelschienen zur direkten Einbindung von Batteriespeichern ohne zusätzliche Wandlerstufen.

  3. Physische Kalt-/Warmgangschottung: Standardisierte 19-Zoll-Racks, In-Row-Klimageräte und intelligente PDUs verhindern Luftkurzschlüsse und steigern die Kühleffizienz um mehr als 35 %.

3. Kernkomponenten und elektrotechnische Spezifikationen

Maßgebliche Dimensionierungsparameter für Ausschreibungen:

  • Modulare Online-Doppelwandler-USV: Eingangsleistungsfaktor > 0,99, Klirrfaktor THDi < 3 %, Betriebswirkungsgrad von 96,5 %~97,5 % bei 20 %~80 % Last, Hot-Swap-Fähigkeit und N+X-Redundanz;

  • In-Row-Inverter-Klimasysteme: Sensibler Wärmekoeffizient (SHR) ≥ 0,95, EC-Ventilatoren und Unterstützung für Freikühlung (Free Cooling) zur Minimierung mechanischer Kompressorlaufzeiten;

  • Intelligente Lithium-Batteriespeicher (LiFePO4): Racksysteme mit 3-stufigem Batteriemanagementsystem (BMS), aktiver Zellbalancierung und selektivem Überstromschutz;

  • DCIM-Infrastrukturüberwachung: Standardisierte Schnittstellen (SNMP V3, Modbus-TCP, BACnet) zur Erfassung von Temperaturfeldern, Netzharmonischen und Zugangskontrollen.

4. Internationale Projektbegleitung und Lieferkettenkompetenz

RICEWIND unterstützt Generalunternehmer und Betreiber mit Lastberechnungen, einpoligen Schaltplänen, Werksprüfungen unter Volllast sowie schlüsselfertiger internationaler Logistik.

Technische Projektberatung und Beschaffungsanfragen: E-Mail: lee@ricewind.com | WhatsApp: +86 17621197907.