1. Produktarchitektur und elektrische Topologie
Das Vertiv (ehemals Emerson Network Power) R48-2000A3 ist eines der weltweit am weitesten verbreiteten 1U-Gleichrichtermodule für Telekommunikationsnetze und Rechenzentren. Es liefert eine Nennausgangsspannung von -48V DC (einstellbar von -42V bis -58V DC), einen Nennstrom von 40A (Spitzenbegrenzung 41.7A) sowie eine Dauerleistung von 2000W bei einem Wirkungsgrad von 92% bis 93%.
Die Schaltungstopologie basiert auf aktiver Leistungsfaktorkorrektur (PFC) und resonanter Weichschaltung. Der einphasige Eingangsspannungsbereich reicht von 85VAC bis 290VAC. Zwischen 176VAC und 290VAC stellt das Modul die volle Nennleistung von 2000W bereit. Bei Spannungen zwischen 85VAC und 176VAC reduziert die interne DSP-Steuerung die Ausgangsleistung linear, um eine Überlastung des Wechselstromeingangs zu verhindern.
Ein integrierter digitaler Signalprozessor (DSP) gewährleistet eine exakte Spannungsregelung und aktive Lastaufteilung mit einer Abweichung von unter 5%. Zu den Schutzfunktionen gehören Überspannungsabschaltung mit Verriegelung, Unterspannungs-Wiederanlauf, thermische Leistungsreduzierung und Dauerkurzschlussschutz.
Nennausgangswerte: -48V DC nominal, 40A Nennstrom, 2000W kontinuierliche Leistung
AC-Eingangsbereich: 85VAC bis 290VAC (volle Leistung bei 176-290VAC, lineares Derating bei 85-176VAC)
Netzrückwirkung: Leistungsfaktor PF >= 0.99, Oberschwingungsgehalt THD <= 5%
Wirkungsgrad: Spitzenwert >= 92.5%, Standby-Eigenverbrauch <= 4W
2. Baugruppenträger-Kompatibilität, Buskommunikation und Bauform
Das Modul ist im kompakten 1U-Format gefertigt (Abmessungen: 40.8 mm Höhe, 132 mm Breite, 287 mm Tiefe) und für Einschubträger mit hoher Leistungsdichte optimiert. Der rückseitige Direktsteckanschluss (Goldfinger) führt AC-Eingang, DC-Ausgangsbusse, CAN-/RS485-Leitungen und Modulerkennung zusammen und ermöglicht einen unterbrechungsfreien Heißtausch (Hot-Swap) im laufenden Betrieb.
Es ist die Standardbestückung für Vertiv NetSure 211 Systeme (wie NetSure 211 C12 und C46) und NetSure 212 Systeme (wie NetSure 212 C23). Gleichzeitig besteht vollständige mechanische und elektrische Rückwärtskompatibilität zu älteren Emerson PS48120/1800 und PS48300 Einschüben.
Zur Systemüberwachung kommuniziert das Modul über CAN-Bus und RS485 mit den Steuerungen M221S, M222S, M500D, NCU und ACU. Die Steuerungen erfassen kontinuierlich Betriebsdaten und regeln Lade- sowie Erhaltungsspannungen präzise nach.
Zielsysteme: NetSure 211 C12-S1, NetSure 212 C23-S2, PS48120-2/1800 Träger
Unterstützte Steuerungen: Vertiv M221S, M222S, M500D, NCU Serie
Steckverbinder: Rückseitige vergoldete Kontaktleiste für lichtbogenfreien Heißtausch
Kühlung: Front-to-Back Zwangskühlung mit stufenlos drehzahlgeregeltem Lüfter
3. Modernisierung und Austausch älterer Bestandsmodule
Bei der Instandhaltung älterer Telekom-Knotenpunkte müssen häufig ausgemusterte Emerson R48-1800 und R48-1800A Module ersetzt werden. Das R48-2000A3 dient hierbei als direkter 1:1-Ersatz ohne mechanische oder elektrische Anpassungen und steigert den Ausgangsstrom pro Steckplatz auf 40A.
Für Anlagen mit erhöhten Effizienzanforderungen kann direkt auf das R48-2000e3 Hocheffizienzmodul (Wirkungsgrad >= 96%) oder leistungsstärkere Einheiten (R48-3200e, R48-3500e3) umgestellt werden. Ein dauerhafter Mischbetrieb unterschiedlicher Modulgenerationen ohne Firmware-Anpassung des Controllers sollte vermieden werden.
Fällt die zentrale Systemsteuerung aus, geht das R48-2000A3 in den autarken Stand-Alone-Betrieb über. Ohne CAN-Bus-Kommunikation stellt das Modul automatisch eine sichere Standardspannung von 53.5V DC bereit, um den Weiterbetrieb der Verbraucher zu sichern.
Direktes Retrofit: Nahtloser Ersatz älterer Emerson R48-1800 und R48-1800A Einschübe
Effizienz-Upgrade: Optionale Umrüstung auf R48-2000e3 Hocheffizienzmodule
Autarker Notbetrieb: Selbsttätige Umschaltung auf 53.5V DC bei Busausfall
Infrastrukturprüfung: Dimensionierung der AC-Zuleitung und DC-Sicherungen vorab prüfen
4. Qualitätssicherung, Plagiaterkennung und technischer Bezug
Auf dem Sekundärmarkt finden sich zahlreiche optisch aufbereitete Altmodule mit manipulierter Historie. Vor der Inbetriebnahme sollte stets die Seriennummer auf dem Gehäusetypenschild mit der elektronischen Kennung (E-Label) im Speicher des internen DSP abgeglichen werden.
Überprüfen Sie die rückseitigen Steckkontakte: Stark abgenutzte oder nachgelötete Kontaktflächen deuten auf verschlissene Altgeräte hin. Originalware weist eine gleichmäßige, unbeschädigte Vergoldung auf. Im Gehäuseinneren dürfen keine nachgelöteten Bauteile oder aufgeblähte Elektrolytkondensatoren vorhanden sein.
Jedes von RICEWIND gelieferte Vertiv R48-2000A3 Modul durchläuft einen standardisierten Prüfprozess: 48-Stunden-Dauertest bei 50 Grad Umgebungstemperatur unter Volllast, Isolationsprüfung und Verifikation der Buskommunikation.
Für Projektanfragen, Großhandelsangebote und Ersatzteilbereitstellung kontaktieren Sie unser Fachteam: E-Mail: lee@ricewind.com Telefon / WhatsApp: +86 17621197907
Seriennummernabgleich: Übereinstimmung von Gehäuseetikett und digitalem Speicherabbild
Kontaktzustand: Ausschluss von Modulen mit abgeriebenen oder oxidierten Goldfingern
Komponentenprüfung: Nur einwandfreie originale Industriekondensatoren und Originallüfter
Ingenieurkontakt: Anfragen an lee@ricewind.com oder telefonisch unter +86 17621197907
Beschaffung und technischer Support
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